VfL Wolfsburg : Ivica Olić verlängert um zwei Jahre

Nach langen Verhandlungen hat Ivica Olić seinen Vertrag in Wolfsburg um zwei Jahre verlängert. Die ambitionierten Niedersachsen treiben damit ihre Personalplanung voran. Noch ein weiterer Stürmer soll kommen.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg will seine ambitionierten Ziele weiterhin mit Stürmer Ivica Olić verfolgen. Nach wochenlangem Pokerspiel einigten sich der Club und der Spieler am Donnerstag auf eine Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages bis zum 30. Juni 2016. „Ich bin sehr glücklich darüber. Wir wollen in der kommenden Saison in der Bundesliga und auch in Europa voll angreifen“, erklärte der Stürmer.

Bereits seit einiger Zeit lag dem Kroaten ein Angebot für einen neuen Kontrakt vor. Nach eigenen Angaben hatte der 34-Jährige allerdings auch eine Offerte des englischen Erstligisten Stoke City. „Wenn er sich aber für die Fortsetzung seiner Karriere hier in Wolfsburg entscheidet, zeigt das, dass der von uns eingeschlagene Weg unsere Spieler überzeugt“, betonte Sportdirektor Klaus Allofs. Mit 13 Treffern ist der Offensivakteur der erfolgreichste Torschütze des VfL in der laufenden Spielzeit.

Lange hatten die Niedersachsen gezögert, dem Leistungsträger eine zweijährige Vertragsverlängerung anzubieten. Kurz nach der Winterpause hatte Olić daher zu einem Wechsel nach England tendiert. Die Kehrtwende hat neben seinen zuletzt starken Leistungen auch einen anderen Grund. „Es macht mir viel Spaß, Teil dieser Mannschaft zu sein, und meine Familie fühlt sich hier sehr wohl“, sagte der WM-Teilnehmer.

Neben dem verletzten Bas Dost ist Olić derzeit der einzige Mittelstürmer im Kader der Wolfsburger, die sich unbedingt für die Champions League qualifizieren wollen. Allofs und Trainer Dieter Hecking sind daher auf der Suche nach einer weiteren Alternative für die Offensive. Als heißer Kandidat gilt Hannovers Mame Diouf, mit dem sich die beiden vor wenigen Tagen getroffen haben. „Da haben wir uns besser kennengelernt. Das könnte schon eine Verstärkung sein“, sagte Allofs dem TV-Sender Sky. (dpa)

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