VfL Wolfsburg : Magath rügt wechselwilligen Hofland

Kevin Hofland ist bei Wolfsburgs neuem Trainer Magath in Ungnade gefallen, weil er interne Absprachen zu Transferverhandlungen mit Feyenoord Rotterdam nach außen getragen hat. Für seine Nachfolge ist unter anderem Josip Simunic im Gespräch.

Magath
"Dann gehe ich mit Leuten anders um": VfL-Coach Magath. -Foto: ddp

WolfsburgDer neue Wolfsburger Trainer Felix Magath hat den wechselwilligen Kapitän Kevin Hofland kritisiert. "Mir ist es ziemlich egal, dass Hofland mit einem Wechsel kokettiert. Was mir nicht egal ist, ist, wenn ich mit jemanden etwas bespreche und das gleich wieder in der Zeitung lese", sagte Magath der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung". Der auch als Sportdirektor beim Bundesligisten tätige Magath kündigte an: "Wenn sich so etwas nicht ändert, interne Absprache nicht intern bleiben, hat das Konsequenzen, dann gehe ich mit Leuten anders um. Das gilt aber nicht nur für Hofland."

Hofland hatte öffentlich erklärt, er habe sich mit Magath darauf geeinigt, dass er mit Feyenoord Rotterdam verhandeln dürfe. Der Innenverteidiger sagte: "Ich habe Herrn Magath extra so früh angerufen, um ihn zu fragen, ob ich mit Feyenoord verhandeln kann. So haben doch beide Seiten Planungssicherheit."

Nach übereinstimmenden Medienberichten ist der VfL bereits auf der Suche nach einem Nachfolger. Interesse sollen die Wolfsburger am senegalesischen Nationalspieler Pape Diakhaté vom französischen Erstligisten AS Nancy und an Josip Simunic von Hertha BSC haben. (mit dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben