Video : Olympisches Dorf als Wohlfühl-Zentrale

Vom 27. Juli bis zum 12. August werden sich fast alle der mehr als 10.000 Olympioniken in einem der 2.818 Appartements im Stadtteil Stratford einnisten.

Olympisches Dorf als Wohlfühl-Zentrale

Im Olympischen Dorf gibt es alles, was das Athleten-Herz begehrt. Von hochmoderner Multimedia-Ecke bis zum guten alten Billardtisch fehlt es den Olympia-Teilnehmern an nichts. Vom 27. Juli bis zum 12. August werden sich fast alle der über 10.000 Sportler im Londoner Stadtteil Stratford in einem der 2818 Appartements einnisten. Beachvolleyballer Julius Brink und Hockey-Nationalspieler Timo Weß freuen sich schon darauf.

Einzig die Ringe verraten zunächst, worum es sich bei diesen Häuserblöcken handelt. Es ist das Olympische Dorf im Londoner Stadtteil Stratford, wo die Athleten während den Olympischen Spielen untergebracht sind. Boris Johnson, Bürgermeister London: "Wir haben alles in unserer Macht stehende getan, um die größten Athleten dieser Welt in London gebührend willkommen zu heißen. Es fehlt ihnen hier an nichts. Sie können sich ihre Nägel machen lassen oder die Haare geschnitten bekommen. Sie können hier in den Parks, Restaurants und Kinos wirklich alles machen, was ihnen Spaß macht – solange es legal ist."

Im Olympischen Dorf mangelt es wirklich an nichts. Von modernster Multimedia-Technik bis zum guten alten Billardtisch haben die über 10.000 Sportler aus 204 Ländern eine Riesen-Auswahl an möglichen Freizeitbeschäftigungen. Julius Brink, Olympia-Teilnehmer Beachvolleyball: "Es hat so ein bisschen was von einem Studentenwohnheim, wo aber eben keine Studenten sondern nur Sportler, und da auch ziemlich bekloppte aber coole und abgefahrene Typen dabei sind. Gerade bei den anderen Nationen. Da ist schon ordentlich was los. Also da freu ich mich total drauf."

Tatsächlich wurden im Vorfeld Londoner Studenten ins Olympische Dorf einquartiert, um die Betten zu testen, in denen vielleicht mal Usain Bolt schlafen wird. Oder die riesige Mensa, in der man während den Spielen auch mal den ein oder andern Superstar antrifft. Timo Weß, Olympia-Teilnehmer Hockey: "Das ist schon Wahnsinn, zu wissen, die stehen hinter einem oder greifen genau nach dem Gleichen wonach man auch greifen möchte. Und das ist natürlich die Goldmedaille. Und dann trifft man mal Roger Federer in der Mensa. Das ist schon sehr beeindruckend."

Egal ob Superstar oder Amateur. Vom 27. Juli bis zum 12. August werden fast alle Athleten hier im Olympischen Dorf schlafen, essen, Billard spielen. Und natürlich die ein oder andere Medaille feiern.

(SID)

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