Sport : Viele Routen, viele Tote

Aus der bewegten Geschichte der Rallye Dakar

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In 26 Jahren blieb die Rallye Dakar ihrem Namen nicht immer treu. Im Januar 2003 führte die Route von Marseille über Tunesien und Libyen nach Ägypten. Eigentlich sollte sie von der senegalesischen Hauptstadt Dakar nach Kairo gehen, doch die Drohung von Terroristen, im Niger die Fahrer zu attackieren, zwang dazu, alle Teams mit Hilfe russischer Transportmaschinen zu evakuieren und den Wettbewerb in Libyen fortzusetzen.

1997 begann die Rallye in Dakar, führte nach Agades im Niger und wieder zurück. Ein halbes Jahrzehnt zuvor wurden die Teams auf die NordSüd-Route durch ganz Afrika geschickt, bis nach Kapstadt. Seit der Rallye-Premiere 1979 starben 42 Menschen, darunter auch der Erfinder der Veranstaltung, Thierry Sabine. Das letzte Opfer war der belgische Beifahrer Bruno Cauvy, der sich am 11. Januar 2003 bei einem Überschlag das Genick brach. Tsp

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