Sport : Vier mal null ist null

Man kann es so sehen: "Es hat nur ein Tor zum Sieg gefehlt" (Nürnbergs Trainer Klaus Augenthaler nach dem 0:0 vor 20 000 Zuschauern gegen den FC St. Pauli). Oder so: "Vielleicht hat uns am Ende etwas die Kraft gefehlt" (Kölns Trainer Ewald Lienen nach dem 0:0 vor 29 000 Zuschauern gegen Cottbus. Vielleicht auch so: "Man muss mit dem 0:0 leben können" (der Cottbuser Trainer Eduard Geyer). Aber so? "Dieser Punktgewinn war sehr wichtig" (St. Paulis Coach Dietmar Demuth).

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Der 1. FC Köln ist am Ende der Hinrunde in zweierlei Hinsicht herausragend, einmal nach oben und einmal nach unten: In 17 Spielen setzte Lienen die meisten Spieler aller Mannschaften ein (27), die dann aber die allerwenigsten Tore schossen (11). Nürnberg und St. Pauli dagegen hatten schon die meisten Tore kassiert (34 der FCN, 31 die Hamburger) und können sich jetzt immerhin über eine Verbesserung des Statistik-Wertes "Gegentore durch Spiele" freuen. Und Cottbus? Sie hätten es fast geschafft, dieses eine Tor zu schießen, und das gleich doppelt, ausgerechnet in der letzten Minute. Aber Labak und Kobylanski trafen selbst frei vor dem Tor nicht.

So heißt es am Ende vom Ende: Vier mal null ist null. Null Tore, null Sieg, null Spaß, null Jubel. Und keine Rettung in Sicht.

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