Sport : Vierer auf Erfolgskurs - auch das Sprintteam und Judith Arndt kommen weiter

Nur zwölf Stunden nach dem großartigen Doppel-Sieg der deutschen Einzelverfolger beim Weltmeisterschafts-Auftakt im Berliner Velodrom steuern auch der Vierer, die Olympischen Sprinter und Judith Arndt (Frankfurt/Oder) auf Erfolgskurs. In der Qualifikation kam die deutsche Vierer-Mannschaft mit Olaf Pollack (Cottbus), Daniel Becke (Erfurt) und den beiden Berlinern Christian Lademann und Guido Fulst mit 4:06,564 Minuten auf die zweitschnellste Zeit.

Zweite in der Qualifikation war auch Einzelverfolgerin Judith Arndt, während im Mannschafts-Wettbewerb der schnellen Sprinter Platz drei für den Einzug in die zweiten Runde reichte. Eyk Pokorny, Sören Lausberg (beide Berlin) und Stefan Nimke (Schwerin) fuhren 45,750 Sekunden. Schnellstes Team war der Titelverteidiger aus Frankreich, der mit 44,683 Sekunden einen neuen Bahnrekord erzielte. Bundestrainer Detlef Uibel schonte Sprint-Olympiasieger Jens Fiedler (Chemnitz). "Der soll unser Joker sein", sagte Uibel.

In der 3 000-m-Einzelverfolgung hat Ex-Weltmeisterin Judith Arndt in 3:36,584 Minuten das Halbfinale am (morgigen) Freitag erreicht und trifft da auf die ehemalige Sprinterin Olga Sljussarjowa (Russland), die nur 0,212 Sekunden langsamer war. Mit Abstand schnellste Fahrerin war die bereits 35-jährige Französin Marion Clignet, die gestern fast vier Sekunden schneller als Judith Arndt war und sich damit als klare Favoritin auf den Titel vorstellte.

Völlig überraschend kam für die beiden Vorjahrsfinalistinnen Leontien Zijlard-van Moorsel (Niederlande) und Lucy Tyler-Sharman (Australien) das frühe aus. Für die beiden eichte es nur zu den Plätzen zwölf und sieben. Für Anke Wichmann (Cottbus) langte eine persönliche Bestleistung (3:45,964) nur zu einem enttäuschenden 16. Rang.

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