Volleyball : 3:0 gegen Herrsching: BR Volleys erreichen Pokalfinale

Mit einem souveränen 3:0 gegen den TSV Herrsching haben die BR Volleys das Pokalfinale erreicht. Dort wartet ein alter Bekannter.

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Nicht zu überwinden: Tsimafei Zhukouski und Felix Fischer (von links) bilden gegen Herrschings Aleksandar Milovancevic einen starken Block.
Nicht zu überwinden: Tsimafei Zhukouski und Felix Fischer (von links) bilden gegen Herrschings Aleksandar Milovancevic einen...Foto: Imago

Sie nennen sich der „geilste Klub der Welt“, aber am Donnerstagabend waren die BR Volleys ein bisschen geiler als der TSV Herrsching. Die Bayern unterlagen den Berlinern im Pokalhalbfinale 0:3 (22:25, 9:25, 16:25). Wie schon im Vorjahr haben die Volleys damit das Finale in Mannheim erreicht, das am 29. Januar stattfindet.

Im ersten Satz hatten die Volleys lange Probleme mit dem Gegner, beim dem vor allem der Außenangreifer Julius Höfer immer wieder von Zuspieler Patrick Steuerwald geschickt eingesetzt wurde. Die Berliner spielten in der Max-Schmeling-Halle solide, doch das reichte nicht, um sich gegen die Herrschinger abzusetzen. „Am Anfang war Herrsching entspannt und wir waren verkrampft“, sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand. „Aber dann ist der Knoten geplatzt.“ Dafür sorgte letztlich Volleys-Trainer Roberto Serniotti. Der Italiener wechselte in der Schlussphase Sebastian Kühner sowie Wouter ter Maat ein und veränderte damit den Rhythmus des Spiels zugunsten der Gastgeber.

Überhaupt schienen sich die Volleys ab diesem Zeitpunkt hineingefummelt zu haben in dieses Halbfinale. Dieses hätte eigentlich in Herrsching stattfinden sollen. Der TSV aber musste sein Heimrecht abgeben, weil seine Halle nicht die Vorgaben des Verbandes erfüllt.

In Berlin jedenfalls waren die in der Liga gut gestarteten Bayern ab Satz zwei teilweise von der Rolle. Durchgang zwei ging schon nach zwanzig Minuten überdeutlich an die Volleys; Satz drei dauerte ein paar Minuten länger, er war aber nur marginal spannender.

Das dürfte am 29. Januar im Finale anders werden. Dann wartet der VfB Friedrichshafen, der sich am Donnerstag 3:0 gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen durchsetzte.

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