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Volleyball : BR Volleys ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

Die BR Volleys stehen nach dem souveränen 3:0 gegen Lüneburg im Halbfinale um den DVV-Pokal. Dort ist am 24. November in Berlin nun Herrsching der Gegner.

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Gut geblockt. Die Volleys hatten gegen Lüneburg kaum Probleme.
Gut geblockt. Die Volleys hatten gegen Lüneburg kaum Probleme.Foto: Imago/Nordphoto/Engler

Die BR Volleys sind weiter auf dem besten Weg, ihren Titel im DVV-Pokal zu verteidigen. Die Mannschaft von Trainer Roberto Serniotti gewann am Donnerstagabend ihr Viertelfinalspiel gegen die SVG Lüneburg mit 3:0 (25:15, 25:20, 25:23). Das Halbfinale zwischen dem TSV Herrsching und den Volleys wird am 24. November in Berlin (19.30 Uhr/Max-Schmeling-Halle) ausgetragen. Den Bayern wurde am Freitagabend das Heimrecht entzogen, weil die Nikolaushalle am Ammersee nicht den Anforderungen entspricht. Das zweite Halbfinale bestreiten die Netzhoppers KW-Bestensee und Friedrichshafen.

"Wir haben heute zwei Sätze lang fast perfekten Volleyball gespielt", sagte Manager Kaweh Niroomand. Und Diagonalangreifer Paul Carroll betonte: "Wir waren sofort aggressiv - und wir spielen immer besser zusammen."

Vor 2478 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle zeigten die Volleys von Beginn an eine überzeugende Leistung. Mit starken Aufschlägen setzten sie den Gegner unter Druck. Weil die Berliner auch im Block erfolgreich waren, zogen sie schnell davon (7:2).

Paul Carroll spielte überragend bei den Berlinern

Zuspieler Tsimafei Zhukouski verteilte die Bälle variantenreich, mal kurz auf die Mittelblocker Graham Vigrass und Felix Fischer – und überall dahin, wo Carroll war. Er war mit insgesamt 19 Punkten wieder in überragender Verfassung. Die Volleys waren deutlich überlegen und gewannen den ersten Satz 20:15.

Genauso konzentriert agierte Serniottis Mannschaft im zweiten Durchgang. Immer wieder gelangen den Berlinern spektakuläre Punkte über Carroll oder Steven Marshall (8:6). Und als die Lüneburger Mitte des Satzes in Führung gingen (11:10), antworteten die Volleys mit sicheren Angriffen und Assen und waren prompt wieder vorn (15:12). Nach einer Aufschlagsserie von Zhukouski, die seinem Team sechs Punkte nacheinander bescherte, holten sich die Berliner den Satz mit 25:20.

Auch danach konnten sich die Volleys auf ihren dominanten Block und im Angriff vor allem auf Carroll verlassen. Dem Australier gelang fast alles. So gewannen die Berliner ebenfalls den dritten Durchgang mit 25:23.

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