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Volleyball-Bundesliga : BR Volleys besiegen Düren 3:1

Erstmals in dieser Saison geben die BR Volleys einen Satz ab. Mehr aber auch nicht. Gegen Düren reicht es letztlich zum siebten Sieg im siebten Bundesligaspiel.

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Auf Ballhöhe. Paul Carroll im Angriff für die BR Volleys.
Auf Ballhöhe. Paul Carroll im Angriff für die BR Volleys.Foto: Imago

Die BR Volleys bleiben weiter Tabellenführer, konnten aber ihre makellose Bilanz ohne Satzverlust im siebten Spiel dieser Bundesliga-Saison nicht mehr fortsetzen. Die Berliner gewannen am Sonntag gegen Düren mit 3:1 (25:12, 25:18, 18:25, 25:21) und haben nun zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten United Volleys Rhein-Main, der am Samstagabend mit 2:3 gegen den VfB Friedrichshafen verloren hatte. "Wir wussten, dass Düren ein sehr starker Gegner sein würde. Im dritten Satz hatten wir einen Durchhänger, da haben sie vor allem in  der Block-Abwehr ganz stark agiert", sagte Kapitän Robert Kromm. "Wir konnten unseren Plan nicht mehr durchziehen, was uns im vierten Durchgang dann wieder besser gelungen ist." 

Zunächst wurde es den Volleys sehr leicht gemacht. Den Dürenern unterliefen vor 3573 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle zahlreiche einfache Fehler. Zeitweise wirkten sie wie völlig von der Rolle. Das Team des finnischen Trainers Tommi Tiilikainen leistete sich Missverständnisse im Zuspiel, Unkonzentriertheiten in der Abwehr und schwache Aufschläge. Den Volleys reichte ein solides Zusammenspiel und ein guter Block, um schnell mit 17:6 zu führen.

Kurz vor Satzende wechselte Trainer Roberto Serniotti dreimal aus. Der Italiener brachte für Paul Carroll, Tsimafei Zhukouski und Robert Kromm dann Wouter ter Maat, Sebastian Kühner sowie Ruben Schott. Den Satzball leitete schließlich Felix Fischer in ungewohnter Rolle ein. Der Mittelblocker setzte mit einem perfekten Zuspiel den zurückgekehrten Carroll in Szene und der Australier verwandelte zum 25:12.

Im zweiten Durchgang waren die Dürener stabiler und gingen beim Stand von 7:6 erstmals in der Partie in Führung. Kurz darauf legten die Berliner jedoch eine starke Serie hin und lagen prompt mit 21:16 vorne. Diesen Vorsprung baute Serniottis Team weiter aus und gewann den Satz mit 25:18.

Dann kam es allerdings zu einem Bruch im Spiel der Volleys. Nun schlichen sich bei den Berlinern Fehler ein – außerdem wurden die Dürener besonders in der Annahme und im Block immer stärker. So setzten sich die Gäste auf 18:14 ab. Serniotti reagierte mit Wechseln. Er brachte ter Maat und Kühner für Carroll und Zhukouski. Doch es wurde nicht besser für die Volleys, im Gegenteil. Sie konnten ihre Angriffe nicht mehr verwerten und verloren so ihren ersten Satz der Saison mit 18:25.

Doch im vierten Durchgang präsentierten sich die Berliner wieder konzentrierter. Das lag auch an Außenangreifer Nikola Kovacevic. Der Serbe, der Ende des dritten Satzes für den bis dahin überzeugenden Steven Marshall gekommen war, half den Volleys mit starken Aufschlägen, fiesen Punktgewinnen, einmal blockte er sogar – und einmal rettete er erfolgreich mit dem Fuß. Obwohl die Berliner aber zwischenzeitlich mit vier  Punkten führten (10:6), konnten sie Düren nicht distanzieren. Und so kamen die Gäste zurück und glichen bei 15:15 wieder aus. Nach einer Aufschlagserie von Kromm zogen die Volleys dann doch davon (19:15). Und auch am Ende verwandelte Kromm den Matchball zum 25:21.

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