Volleyball-Bundesliga : BR Volleys siegen mühelos gegen CV Mitteldeutschland

Durch ein 3:0 gegen CV Mitteldeutschland festigen die BR Volleys ihre Tabellenführung und können gut gerüstet ins Pokalfinale am Sonntag gehen.

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Sebastian Kühner und die Volleys hatten einen lockeren Arbeitsabend.
Sebastian Kühner und die Volleys hatten einen lockeren Arbeitsabend.Foto: dpa

Das Volleyball-Pokalfinale am kommenden Sonntag in Mannheim gegen Bühl sollte, das machten die Verantwortlichen der BR Volleys mehrmals deutlich, keine Rolle spielen am Mittwochabend. Und offensichtlich tat es das auch nicht. Die Berliner besiegten vor etwas mehr als 3000 Zuschauern CV Mitteldeutschland aus Spergau klar mit 3:0 (25:16, 25:14, 25:18). Damit haben die Berliner alle ihre 20 Begegnungen gegen den Klub aus Sachsen-Anhalt gewonnen. Nur zu Beginn des ersten Satzes hatten die Volleys ein paar Probleme, schnell aber dominierten sie die einseitige Partie gegen die in der Tabelle abgeschlagenen Spergauer. Mit dem Sieg festigten die Volleys ihre Tabellenführung in der Liga. Nun stehen noch drei Partien in der Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga an, ehe die Play-offs beginnen.

Etwas überraschend stand Ruben Schott in der Startformation. Noch in der vergangenen Saison hatte der Außenspieler für den CV Mitteldeutschland gespielt. In der bisherigen Spielzeit war er nur von Beginn an zum Einsatz gekommen, wenn Robert Kromm verletzungsbedingt fehlte. Am Mittwoch aber stand er zusammen mit dem Volleys-Kapitän auf dem Parkett und machte seine Sache gut, so gut sogar, dass er zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt wurde.

Einen kleinen Rüffel von Manager Kaweh Niroomand gab es aber trotzdem: "Wenn er gegen so einen Gegner nicht glänzen kann, dann kann er auch nicht vom Ausland sprechen." Schott hatte vor der Partie in einem Interview gesagt, dass er unbedingt einmal ins Ausland wechseln wolle.


Aber nicht nur Schott kam gegen Mitteldeutschland zu mehr Spielzeit als sonst. Volleys-Trainer Roberto Serniotti nutzte die einseitige Partie, um Ersatzleuten wie Sebastian Kühner, Arpad Baroti oder Francesco De Marchi Spielminuten zu geben. "Das war ein gute Partie zum Einspielen", sagte Niroomand. Nun also kann das Pokalfinale kommen.

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