Volleyball-Bundesliga : BR Volleys: Spiel gegen die Zukunft

Die BR Volleys treffen auf das Nachwuchsteam des VC Olympia Berlin - und paradoxerweise auch auf einen Spieler aus der eigenen Mannschaft. Wie kommt's?

Werden sie wieder jubeln? Die BR Volleys nach dem Pokalsieg gegen die United Volleys Rhein-Main.
Werden sie wieder jubeln? Die BR Volleys nach dem Pokalsieg gegen die United Volleys Rhein-Main.Foto: dpa

Wenn am Mittwochabend die BR Volleys im Bundesligaspiel gegen den VC Olympia Berlin antreten, dann ist das gleich in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Spiel. Zum einen, weil die BR Volleys eine ungewohnt kurze Anfahrt haben werden - das Spiel findet um 19:00 Uhr im Sportforum Berlin statt. Zum anderen, weil der amtierende Deutsche Meister, Pokal - und Europacupsieger gewissermaßen auf einen Spieler aus der eigenen Volleys-Mannschaft trifft:

Egor Bogachev vom VCO Berlin ist mit einem Doppelspielrecht ausgestattet, er kann sowohl für den Deutschen Meister als auch für die Nachwuchsschmiede des VCO Berlin antreten. Seit 1993 werden die besten deutschen Nachwuchsspieler im Jugend- und Juniorenbereich am Bundesstützpunkt in der Hauptstadt, dem VCO Berlin, zusammengezogen.

Gewaltiger personeller Umbruch bei den Volleys

Auch viele der aktuellen Spieler der BR Volleys haben von dem Fördersystem beim VCO Berlin profitiert. Robert Kromm, Felix Fischer, Sebastian Kühner und Ruben Schott haben das VCO-Programm durchlaufen. Insofern ist das Spiel am Mittwochabend für die Mannschaft von Kaweh Niroomand auch ein Spiel gegen die Zukunft. Spielern wie Bogachev wird zugetraut, eines Tages vielleicht fest bei den Volleys unter Vertrag zu stehen.

Für die BR Volleys ist die Saison bislang gut angelaufen. In der Liga gewann die Mannschaft von Manager Kaweh Niroomand zweimal souverän, im Pokal besiegten die Volleys in einem spektakulären Spiel die ambitionierten United Volleys Rhein-Main. Das mag für viele erwartbar gewesen sein, doch haben die Berliner vor der Saison einen gewaltigen personellen Umbruch eingeleitet.

Nach dem geglückten Start sind sie bei den Volleys zuversichtlich. "Wir haben einen Kader, der in der Breite vielleicht so stark ist wie noch nie", sagt Manager Niroomand. (Tsp)

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