• Vom FC Bayern München zu Manchester City?: Pep Guardiola: Der Traum von der Premier League

Vom FC Bayern München zu Manchester City? : Pep Guardiola: Der Traum von der Premier League

Ein Bekenntnis zum FC Bayer München vermeidet Pep Guardiola konsequent. Offenbar zieht es den Spanier zu Manchester City. Ein Kommentar.

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Geringere Sprachbarriere: Pep Guardiola träumt von der Premier League.
Geringere Sprachbarriere: Pep Guardiola träumt von der Premier League.Foto: afp

Natürlich verweigerte Pep Guardiola die Antwort. Schließlich hatte ihn jemand nach seiner sportlichen Zukunft gefragt. „Nächste Frage“, sagte der Trainer des FC Bayern München. An Guardiolas Verschwiegenheit wird sich in den kommenden Monaten wohl nichts ändern. Weil er selbst noch nicht weiß, wie es mit ihm und dem FC Bayern nach der Saison weitergeht? Eher nicht. Wahrscheinlicher ist, dass Guardiola nichts sagt, weil er seinen Abschied noch nicht zu früh in der Saison verkünden will. Gut möglich, dass diese dritte Saison seine letzte beim FC Bayern wird.

Drei Jahre sind laut Guardiola viel bei einem Spitzenverein. Die physische und psychische Abnutzung ist groß. Zuletzt wirkte er mitunter ernüchtert. International blieb ihm der Gewinn der Champions League bisher verwehrt, nach den deutlichen Niederlagen gegen Real Madrid und dem FC Barcelona dürften Guardiola wohl Zweifel an seiner Mannschaft gekommen sein. Kritik gab es auch an der Personalpolitik des Trainers, der den einen oder anderen Landsmann verpflichtete, während Spieler wie Mario Mandzukic, Toni Kroos oder Bastian Schweinsteiger den FC Bayern verließen. Mal war Guardiolas Zutun geringer, mal größer. Ein Bekenntnis zum FC Bayern vermied der Trainer konsequent. Dahinter verbirgt sich auch die Angst, irgendwann gegangen zu werden, so wie es einst seinem Vorbild Johan Cruyff beim FC Barcelona passierte. In den vergangenen Tagen berichteten ausländische Medien wiederholt vom Interesse von Manchester City an Guardiola.

Pep Guardiola: Eines Tages gern in der Premier League

Bei City haben in Ferran Soriano und Txiki Begiristain zwei ehemalige Weggefährten aus Barcelona das sportliche Sagen. Begiristain war es, der 2008 dem Vorstand des FC Barcelona so lange in den Ohren lag, bis dieser Guardiola als Trainer zustimmte. In all den Jahren danach hat Guardiola nie verheimlicht, dass er eines Tages gern in der Premier League trainieren würde. Als Spieler hatte er einst ein Angebot von Citys Stadtrivalen United abgelehnt und es später bereut. Nun könnte er sich seinen Traum von England doch noch erfüllen.

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