Sport : Vom Gips zur Patellasehne

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Ein Kreuzbandriss, wie ihn Leverkusens Nowotny erlitten hat, bedeutete früher oft das Karriereende. Die Geschichte der Behandlungsmethode:

60er, 70er Jahre: Ein Kreuzbandriss wurde am offenen Knie operiert. Danach wurde das Bein sechs Wochen lang eingegipst. Erst nach einem Jahr hatte der Sportler seine frühere Leistungsstärke erreicht.

80er Jahre : Das Kreuzband wurde durch die Patellasehne ersetzt, der Zeitraum, in dem ein Gips getragen werden musste, wurde reduziert. Dennoch dauerte es viele Monate, um die frühere Form zu erhalten.

90er Jahre: Auf Gips wird verzichtet, der Athlet erhält eine Schiene. Damit kann er nach sechs Monaten wieder mit dem Wettkampf beginnen. fmb

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