Sport : Von jetzt an fürs eigene Image Weitere Spieler verlassen Füchse zum Saisonende

Berlin - Es gibt eine Tabelle der Handball-Bundesliga, in der gehören die Füchse Berlin bereits zur Spitze: die der Auswärtsspiele. Nach zehn Auftritten in fremden Hallen stehen sie da mit 11:9 Punkten auf Rang vier. Dazu hat letztlich auch das 34:24 (17:16) am Samstagabend beim Stralsunder HV beigetragen. Dass dieser vierte Platz aber nur von statistischem Wert ist, weiß auch Geschäftsführer Bob Hanning. „Keine Frage, wir sind leistungsstärker und auswärts stabiler geworden“, sagt er, „aber bis wir uns in der richtigen Tabelle in diesen Regionen befinden, müssen wir noch einiges tun.“

Vor allem natürlich das Team mit Spielern verstärken, die diesen hohen Ansprüchen gerecht werden. So kommt die Meldung zu Beginn der Punktspielpause vor der am 16. Januar beginnenden WM nicht überraschend, dass die Füchse mit Jonathan Rivera und Christian Caillat für die neue Saison nicht mehr planen. Und auch Hany El Fakharany wird wohl keinen neuen Vertrag mehr bekommen. Bei dieser Personalie stehen spezielle Verhandlungen mit dem ägyptischen Handballverband noch aus – auch bei der Verpflichtung von El Fakharany war dieser Verband maßgeblich involviert. Es scheint aber klar zu sein, dass der Kreisläufer die Füchse verlassen wird.

„Wir sind Profis genug, dass Spielerwechsel sich generell nicht negativ auf unsere Leistung auswirken“, sagt der österreicher Konrad Wilczynski zur Situation im Team. Deshalb glaubt er fest daran, „im nächsten Heimspiel am 8. Februar gegen Wetzlar werden alle Spieler wieder ihr Bestes geben.“ Noch 16 Spiele stehen dann auf dem Programm. Für Trainer Jörn-Uwe Lommel, dessen Vertrag ebenfalls nicht über die Saison hinaus verlängert wurde, gibt es damit „noch genügend Chancen, auch etwas für das eigene Image zu tun“. Dass die Füchse in der Endtabelle dann ebenfalls dem Spitzenquartett angehören, erwartet ja noch niemand. heit

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