Sport : Von Schalke nach Bremen? Transferpoker um Mesut Özil

Bremen - Wenige Stunden vor Schluss der Transferperiode scheint sich die sportliche Zukunft von Mesut Özil vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 zu klären. Der 19 Jahre alte Profi und Werder Bremen haben sich über einen Wechsel an die Weser verständigt. „Das Interesse ist groß, ihn zu verpflichten. Wir sind uns mit dem Spieler einig“, sagte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs am Donnerstagmittag. Eine Einigung mit Schalke stand bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe allerdings noch aus. „Es gibt noch Unstimmigkeiten zu klären. Wie so häufig im Leben geht es ums Geld“, ergänzte Allofs. Die Wechselfrist endete am Donnerstag um 24 Uhr.

Bei den Schalkern, bei denen Özil einen Vertrag bis 2009 besitzt, ist der Profi in Ungnade gefallen. Ein Wechsel zu einem anderen Klub war bisher vor allem an der von Schalke geforderten Ablösesumme gescheitert. Schalke-Manager Andreas Müller, der Özil nur verkaufen und nicht ausleihen will, soll anfangs rund sieben Millionen Euro für den deutschen U- 21-Nationalspieler gefordert haben.

Neben Werder Bremen hatten der VfB Stuttgart und Hannover 96 um Özil geworben. Bei den Niedersachsen sagten der Spieler und sein Berater am Mittwochabend offiziell ab. Laut Hannovers Sportdirektor Christian Hochstätter scheiterte ein Transfer aus finanziellen Gründen. Özil soll bei Schalke 04 ein Gehaltsangebot von 1,5 Millionen Euro jährlich abgelehnt haben.

Auch in Stuttgart gilt das Thema als erledigt. Der Deutsche Meister konnte sich bisher nicht mit den Schalkern auf eine Ablösesumme verständigen. Auch über ein Ausleihmodell bis zum Saisonende wurde keine Einigung erzielt. Mit dem Spieler war sich der VfB einig. dpa

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