• Vor dem Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen: Hertha BSC: Weiser und Stark sind spielbereit

Vor dem Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen : Hertha BSC: Weiser und Stark sind spielbereit

So langsam lichtet sich das Lazarett: Vor dem Spiel gegen Bremen am Samstag darf sich Hertha-Coach Dardai auf einige Rückkehrer freuen.

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Wieder einsatzbereit. Niklas Stark, hier nach seinem Treffer gegen Schalke 04, steht wieder für Herthas erste Elf zur Verfügung.
Wieder einsatzbereit. Niklas Stark, hier nach seinem Treffer gegen Schalke 04, steht wieder für Herthas erste Elf zur Verfügung.Foto: dpa

Pal Dardai kam gerade von einer vereinsinternen Sitzung, die auf den Namen Gegner-Scouting hört. Während dieser Zusammenkunft referierte der Trainer von Hertha BSC über Stärken und Schwächen des kommenden Gegners und formulierte Rückschlüsse für die eigene Herangehensweise. Am Samstag spielt der SV Werder im Olympiastadion (18.30 Uhr). „Die Bremer haben zuletzt Fortschritte gemacht, das Spiel wird nicht einfach werden“, sagte Dardai.

Nach dem bisherigen Saisonverlauf verwundert diese Aussage. Dardais Mannschaft ist die heimstärkste der gesamten Liga, aus sechs Spielen holte sie die Maximalausbeute von 18 Punkten. Und Bremen ist nach Darmstadt (null Punkte) und Mönchengladbach (ein Punkt) das drittschwächste Auswärtsteam (zwei Punkte). Was soll da schon schiefgehen? „Wir werden Geduld brauchen“, sagte der Trainer des Tabellendritten. Er werde sich nicht vom Tabellenbild einlullen lassen. Bremen sei stärker, als es der gegenwärtige 14. Platz aussage. Der Gegner habe schnelle Offensivspieler und eine gute Raumorganisation. „Aber klar, wir wollen gewinnen und unsere wunderschöne Serie ausbauen.“

Für das Spiel hat sich Herthas Personalsituation entspannt. Am Donnerstag konnten Mitchell Weiser und Niklas Stark das volle Trainingsprogramm absolvieren. „Niklas hat alles mitgemacht, eine Art Wunderheilung“, sagte Dardai augenzwinkernd. Fraglich bleibt dagegen der Einsatz von Innenverteidiger John Anthony Brooks, der an Achillessehnenbeschwerden leidet. Für ihn könnten Stark oder Fabian Lustenberger einspringen. Dardai sagte: „Ich mache mir jedenfalls keine großen Sorgen, wir haben genug Verteidiger.“

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