Sport : Vor dem EM-Aus: Wer wird neuer Bundestrainer?

Wenger will nicht

Arsene Wenger hat eine mögliche Ribbeck-Nachfolge abgelehnt und den Stil der deutschen Nationalmannschaft als "antiquiert" bezeichnet. In einem Interview mit dem Fachmagazin "Kicker" schloss der Trainer von Arsenal London ein mögliches Amt als Bundestrainer mit dem Hinweis aus, dass er in England noch zwei Jahre unter Vertrag stehe. "Ich bin niemand, der einfach wegmarschiert."

Rehhagel darf nicht

Auch Otto Rehhagel kann von der Kandidatenliste gestrichen werden. "Der Otto wird das ganz bestimmt nicht machen", erklärte Rehhagels "Vorgesetzter", Vorstand Jürgen Friedrich vom Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, und verwies darauf, dass Rehhagel in Kaiserslautern noch bis 2002 unter Vertrag steht.

Beckenbauer lässt Hitzfeld nicht

In der Diskussion um die Ribbeck-Nachfolge hat Franz Beckenbauer sich selbst und Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld kategorisch ausgeschlossen. "Ich werde nie mehr in meinem Leben einen Trainer-Job annehmen", schrieb er in "Bild". "Genauso sicher ist: Wir vom FC Bayern würden Ottmar Hitzfeld nicht frei geben, sollte er ein Angebot bekommen." Hitzfeld hat in München noch einen Vertrag bis zum Jahr 2003.

Daum dürfte ab 2002

Reiner Calmund, Manager des deutschen Fußball-Vizemeisters Bayer Leverkusen, macht sich für eine Übergangslösung bei der Besetzung des Bundestrainerpostens stark und favorisiert dabei den Italiener Giovanni Trapattoni. Laut Calmund könnte dann am 1. Juli 2002 der jetzige Bayer-Coach Christoph Daum zum Bundestrainer avancieren.

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