• Vor dem Finale: Fanmeile wird nicht verlängert - aber es gibt eine weitere Leinwand

Vor dem Finale : Fanmeile wird nicht verlängert - aber es gibt eine weitere Leinwand

Die EM-Fanmeile wird zum Finale nicht bis zur Siegessäule verlängert. Allerdings soll eine zusätzliche Leinwand aufgestellt werden. Das Spiel zwischen Russland und Spanien verfolgten bis zu 150 000 Ffans. Insgesamt sei es nach Veranstalterangaben "sehr friedlich". Beim Halbfinale am Abend zuvor zwischen Deutschland und der Türkei waren es rund eine halbe Million Fans.

Fanmeile
Kontrastprogramm. Die Berliner Fanmeile beim Deutschland-Türkei-Spiel und beim anderen Halbfinale zwischen Russland und Spanien...Foto: dpa

Die Fanmeile wird zwar nicht verlängert, aber durch einen zusätzlichen Großbildschirm sollen dennoch "Tausende mehr Menschen" dort das Finale verfolgen können. Das sagte eine Sprecherin des Veranstalters am Donnerstagabend. Der vierte Bildschirm werde ganz am Ende der Meile aufgestellt, also Richtung Siegessäule. Die Gesamtlänge der 1,2 Kilometer Partyzone solle sich aber nicht wesentlich vergrößern.

Ob die Nationalmannschaft wirklich am Montag zum Feiern auf die Fanmeile kommt, war am Abend noch offen. Offiziell wollte das Team  sich gestern nicht dazu äußern, doch innerhalb der Mannschaft ist offenbar ziemlich klar, dass man das Sommermärchen, wie auf der Fanmeilen-Party am Ende der WM 2006, noch einmal wiederholen möchte. Und zwar unabhängig davon, ob zuvor am Sonntagabend der EM-Pokal erspielt wird oder die Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw nur als Vize-Europameister nach Hause kommt.

Eine halbe Million Besucher hatten sich laut Veranstalter am Mittwoch zwischen Brandenburger Tor und Kleinem Stern beim Halbfinalspiel gegen die Türkei versammelt. Chancen, einen Platz in der Nähe einer der drei Übertragungsleinwände zu ergattern, hatte nur, wer schon seit Vormittag die Stellung hielt. Wer erst am Abend kam, hatte Pech: Bereits um 19.30 Uhr wurden tausende Besucher wieder weggeschickt – wegen Überfüllung geschlossen. Wegen des Andrangs musste die Bundespolizei auch den S-Bahnhof Unter den Linden zeitweise schließen. (tabu/ddp)

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