Vor dem Gladbach-Spiel : Herthas halbe Stammelf in Behandlung

Vor dem Spiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach bangt Hertha um sechs Spieler, die gegen Wolfsburg noch in der Startelf standen. Ob sie rechtzeitig wieder fit werden, ist ungewiss.

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Wen hätten wir da noch? Herthas Co-Trainergespann, René Tretschok (r.) und Ante Covic, während einer Trainingseinheit. Derzeit fehlen den Berlinern einige Spieler.
Wen hätten wir da noch? Herthas Co-Trainergespann, René Tretschok (r.) und Ante Covic, während einer Trainingseinheit. Derzeit...Foto: dapd

Obwohl es schon mal bessere Umstände gegeben hat, Hertha BSC einen Trainingsbesuch abzustatten, ließen sich davon am Mittwoch rund 50 Kinder und Jugendliche nicht abschrecken. Sind halt Schulferien, und die fragen bekanntlich nicht nach den Befindlichkeiten, die Berlins Bundesligist derzeit mit sich austrägt. Und doch war einigen Besuchern die Enttäuschung anzusehen, schließlich bekamen sie zur Vormittagseinheit nur die Hälfte der Profis zu Gesicht. 13 Spieler inklusive zweier Torhüter übten unter Anleitung des Trainergespanns im Freien. Am Nachmittag waren es sogar nur noch zwölf Spieler inklusive eines Amateurtorhüters.

In Christian Lell (Dehnung im Sprunggelenk), Roman Hubnik (Distorsion im Knöchel), Änis Ben-Hatira (Beckenprellung), Nikita Rukavytsya, Christoph Janker und Peter Niemeyer (alle muskuläre Probleme) waren gleich sechs Spieler, die am vergangenen Samstag in der Startelf beim Bundesligaheimspiel gegen den VfL Wolfsburg (1:4) nicht dabei. Zudem fehlte neben den drei Langzeitverletzten Maik Franz (Rehabilitation nach Kreuzbandriss), Fabian Lustenberger (Fußprellung) und Andre Mijatovic (Achillessehnenreizung) auch Ronny, der sich im Aufbautraining befindet, wofür auch immer.

Eine genaue Prognose, ob die angeschlagenen Stammspieler für das Auswärtsspiel am Ostersamstag bei Borussia Mönchengladbach einsatzfähig werden, mochte Michael Preetz nicht abgeben. Nachdem Herthas Manager im Nachgang der Niederlage gegen Wolfsburg nicht für ein Statement bereit war, dafür anderntags ein mit sich selbst geführtes Interview auf der Vereinshomepage veröffentlichte, stand der 44-Jährige nun wieder der Presse für Fragen zur Verfügung.

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