Vor der Botschaft Chinas : Proteste in Berlin

Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking hat die Tibet-Initiative Deutschland am Donnerstag ihre über zweiwöchige Olympia-Protestaktion in Berlin begonnen.

Mit umgehängten Tibet-Fahnen versammelten sich vor der Botschaft Chinas rund 50 Anhänger der Initiative und protestierten gegen Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland. In einem Wasserbad ließen sie eine Fackel - und damit symbolisch die olympische Flamme - erlöschen. Die Proteste sollen 17 Tage lang in 30 deutschen Städten die Sommerspiele begleiten. Ein Schwerpunkt der geplanten Aktionen findet in der deutschen Hauptstadt statt, wo es schon seit Wochen Proteste vor der Chinesischen Botschaft gibt. Am Donnerstag waren dort auch Transparente mit den Aufschriften „Keine Olympischen Spiele ohne Menschenrechte“ und „Keine Folter“ zu sehen. (dpa)

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