Vor der Dressur-EM in Aachen : Druck für Totilas kein Probelm

Matthias Rath und sein Hengst Totilas zählen bei der Dressur-EM im August zu den Favoriten. Die gewaltige Kulisse im Hauptstadion von Aachen dürften dabei nur noch mehr Antrieb sein, glaubt Rath.

Matthias Rath und Totilas vergangene Woche in Hagen.
Matthias Rath und Totilas vergangene Woche in Hagen.Foto: dpa

Vom 11. bis zum 23. August findet in Aachen die Europameisterschaft der Dressurreiter statt. Mit dabei sind auch Matthias Rath und sein lange verletzter Hengst Totilas. Mit dem Comeback des lange verletzten Millionen-Pferdes sind die Chancen der deutschen Dressur-Equipe auf eine erfolgreiche Titelverteidigung erheblich gestiegen. In einem Interview mit dem Veranstalter berichtet Rath nun von seiner Vorfreude, „eine Europameisterschaft im eigenen Land ist natürlich immer besonders, zumal Totilas in Aachen bisher jedes Grand Prix gewonnen hat.“ Rath fragt: „Könnte es also ein besseres Omen für die EM geben?“

2006 war Rath als Zuschauer bei der WM in Aachen dabei, „jetzt selber im Hauptstadion zu reiten, vor dieser gewaltigen Kulisse, das wird super“, sagt Rath. Druck verspürt er dabei keinen. „Für Totilas kann der Druck gar nicht groß genug sein. Je größer die Kulisse, desto größer und präsenter ist Totilas.“

In Aachen kommt es für Rath und Totilas zum großen Duell mit Charlotte Dujardin und ihrem Wallach Valegro. Beim bislang einzigen Aufeinandertreffen der beiden in Aachen hatte Totilas 2014 das bessere Ende für sich. Doch Rath warnt: „Valegro und Charlotte Dujardin haben alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt, einige Titel sogar inzwischen verteidigt. Sie sind das Maß aller Dinge.“ Außerdem zählt Rath noch Kristina Bröring-Sprehe und Desperados zu den Favoriten.

Erst in der vergangenen Woche empfahlen sich Rath und Totilas mit zwei überzeugenden Auftritten beim Dressur-Turnier in Hagen bei Osnabrück nach fast einjähriger Verletzungspause für das deutsche EM-Team. (Tsp)

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