Vor Spiel in Darmstadt : Hertha sucht den zweiten Innenverteidiger

Wer verteidigt für die Berliner neben Jordan Torunarigha in Darmstadt? Drei Spieler aus dem Nachwuchs spielen bei den Profis vor.

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Wer wird der Mann neben Jordan Torunarigha (re.)? Hertha sucht einen Innenverteidiger. Max Kruse (li.) wird es jedenfalls nicht. Foto: Jaspersen/dpa
Wer wird der Mann neben Jordan Torunarigha (re.)? Hertha sucht einen Innenverteidiger. Max Kruse (li.) wird es jedenfalls nicht.Foto: Jaspersen/dpa

Niklas Stark machte ein fast schon vergnügtes Gesicht. Der 22 Jahre alte Defensiv-Allrounder von Hertha BSC kam am Dienstag nach allen anderen auf den Trainingsplatz und absolvierte eine individuelle Einheit. Stark hatte zuletzt wegen einer Überlastungsreaktion im Fuß passen müssen. Am Dienstag sprach er davon, dass er noch in dieser Spielzeit auflaufen möchte. Bei noch zwei ausstehenden Spielen ein kühnes Vorhaben. „Für das kommende Wochenende wird es wohl zu eng, aber vielleicht reicht es für das letzte Heimspiel gegen Leverkusen“, sagte Pal Dardai.

Herthas Trainer muss erst einmal sehen, wie er eine stabile Innenverteidigung zusammengebastelt bekommt. In John Anthony Brooks und Sebastian Langkamp (beide gesperrt) fallen die Stammverteidiger sowie davor Per Skjelbred (Zerrung) für das Auswärtsspiel in Darmstadt aus, der einzig geschulte wie verfügbare Innenverteidiger ist derzeit Jordan Torunarigha. Der 19-Jährige hatte zuletzt gegen Leipzig Marvin Plattenhardt auf der linke Abwehrposition ersetzt. Plattenhardt, der am Dienstag wieder mittrainierte, könnte auch von Maximilian Mittelstädt ersetzt werden. Torunarigha wird in der Zentrale gebraucht. Und nun muss Dardai einen finden, der am besten zu ihm passt.

Und so spielen Nico Beyer (20), Sidney Friede (19) und Florian Baak (18) bei den Profis vor. Einer von ihnen wird am Samstag auflaufen. „Die Herausforderung für mich ist, die beste Lösung zu finden“, sagte Dardai. Für Beyer spreche, dass er oft mit Torunarigha zusammen gespielt habe. Dafür sei Baak der schnellere Spieler; das beste Spielverständnis bringe wiederum Friede mit. „Die Jungs sind gut ausgebildet, aber sie haben keine Profierfahrung“, sagte Dardai. Dass Vedad Ibisevic am Dienstag mal pausierte, sei nicht weiter schlimm. In den letzten zwei Wochen sei es für den 32-jährigen Torjäger nicht so wichtig, wie oft er trainiere, wie Dardai es sagte, „sondern dass er am Spieltag in Form ist“.

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