Vor WM : Aufatmen bei den deutschen Handballern

Spielmacher Michael Kraus kann auf einen Einsatz im WM-Auftaktspiel am Samstag gegen Russland hoffen. Die Wadenverletzung des Lemgo-Kapitäns hat sich als Zerrung herausgestellt.

Michael Kraus
Michael Kraus: "Ich kann problemlos gehen, das lässt mich hoffen." -Foto: dpa

LeipzigKraus hatte sich die Blessur am Sonntag bei der 17:28-Niederlage gegen Spanien zum Abschluss des Vier-Nationen-Turniers in Algeciras zugezogen. "Ich kann problemlos gehen, das lässt mich hoffen. Aber ich muss erst sehen, wie die Wade unter Belastung reagiert", hatte er am Montag erklärt. Noch am gleichen Abend unterzog sich der 25-Jährige Lemgoer nach der Rückkehr aus Spanien in Göppingen der Computertomographie.

Einen Tag vor der Abreise der Nationalmannschaft nach Kroatien hat Kraus am Dienstag weitere medizinischen Tests bei Mannschaftsarzt Berthold Hallmaier in Rottenburg absolviert. Ein zunächst befürchteter Muskelfaserriss bestätigte sich nicht. "Er fühlt sich gut. Ich gehe nicht von einer längeren Pause aus", sagte Lemgos Sportdirektor Daniel Stephan. "Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist und er gegen Russland spielen kann."

Kraus hatte erst am vergangenen Mittwoch beim Abschiedsspiel des langjährigen Auswahl-Kapitäns Markus Baur nach sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback gefeiert. Wegen Kraus' Blessur hatte Bundestrainer Brand angekündigt, mit 17 Spielern nach Kroatien zu reisen. (sg/dpa)

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