Sport : Vorgeführt

Alba Berlin verliert gegen Benetton Treviso 65:91

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Treviso (Tsp). Alba Berlin ist im Palaverdo von Treviso ein gern gesehener Gast. Mit 71:100 und 81:107 erlitten Berlins Basketballer dort in den letzten Jahren böse Schlappen. Auch gestern Abend war der Deutsche Meister nur ein Trainingspartner für Benetton Treviso. 91:65 (51:27) hieß es nach einem einseitigen Spiel für die Italiener, die sich damit weiter Hoffnung auf den Sieg in der Gruppe C der Europaliga machen können. Für Alba war schon vor diesem Spiel alle Hoffnung dahin, einen Platz in der Top16-Runde zu erkämpfen. In der nächsten Woche geht es noch gegen Piräus.

Albas Trainer Emir Mutapcic wendete sich immer wieder enttäuscht ab. Seine Mannschaft, die zuletzt gegen Istanbul so aufgetrumpft hatte, war von Anfang an ohne Chance. Obwohl Treviso ohne seine verletzten Stars Tyus Edney und Massimo Bulleri antrat, war es in allen Belangen überlegen. 19:9, 23:11, 28:15, 39:19, 41:21 – schon früh war bei den Zwischenständen klar, dass an diesem Abend für die in dieser Saison auswärts noch sieglosen Alba-Spieler nichts zu gewinnen sein würde. Vor allem mit der Zonenverteidigung der Italiener hatte der Gast erhebliche Probleme.

„Hoffentlich präsentiert sich Alba nach der Pause anders“, sagte Albas ehemaliger Mannschaftskapitän Henrik Rödl, in Treviso Fernseh-Kokommentator. Nun, allzu viel besserte sich bei Alba nicht. Die Italiener schienen im sicheren Gefühl des Sieges ein wenig zurückzustecken, wirkten bei ihren Aktionen nicht mehr so konzentriert wie in der Anfangsphase, hatten aber dennoch keine Mühe, den klaren Vorsprung zu halten . Und bei Alba, das in Jovo Stanojevic (24 Punkte) noch seinen besten Spieler hatte, hatte man zeitweilig den Eindruck, als ob es sich bereits für das Bundesligaspiel am Samstag in der Max-Schmeling-Halle gegen Köln schone.

Zwischenzeitlich gab es Aufregung in der Halle, als die Sirene nicht mehr abzuschalten war. Minutenlang dröhnte ihr Ton den rund 6000 Zuschauern in den Ohren. Aber auch diese Zwangspause half Alba nicht.

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