Sport : Vorm Tor abgedreht

-

Diego Armando Maradona war in Berlin. Er fuhr mit einer Limousine zum Olympiastadion, er hatte sogar eine

gültige WM-Karte. Nur: Diego Armando Maradona kam nicht ins Stadion. „Er hatte ein paar Leute dabei, die vom WM-Organisationskomitee bundesweites Stadionverbot erhalten haben“ , sagte Peter von Löbbecke, der Manager des Olympiastadions. „Die Ordner hatten den Mumm, die Freunde des Superstars abzuweisen . Davor habe ich Respekt.“ Maradona habe sich bei der Kontrolle solidarisch gezeigt und sei mit seinen Freunden wieder abgedreht – und schaute das WM-Viertelfinale vermutlich irgendwo in Berlin auf dem Bildschirm. „Im Stadion war er jedenfalls nicht“ , sagte von Löbbecke. Warum Maradonas Begleiter Stadionverbot hatten, konnte von Löbbecke nicht sagen. Das WM-Organisationskomitee wollte gestern Abend keine Stellungnahme dazu mehr abgeben. AG

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben