Sport : VW-Arena, Fantasie und Realität

Vom Hertha-Schock hat sich 1860 ganz gut erholt. Vor einer Woche hatten die Münchener ihr Heimspiel gegen die Berliner mit 0:3 verloren. Thomas Häßler wurde von Trainer Peter Pacult zu Beginn der zweiten Hälfte ausgewechselt. Gestern in Wolfsburg kam der Spielmacher gar nicht erst zum Einsatz, und 1860 gewann mit 3:1 gegen den VfL. Doch spielerisch war es in Abwesenheit von Häßler alles andere als erbaulich, was die Münchener boten. Insofern dürfte Häßlers Abwesenheit trotz gewisser Meinungsverschiedenheiten mit dem Trainer wohl kaum von Dauer sein.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Die Wolfsburger sorgten ihrerseits mehr mit einer Ankündigung für die nächste Saison für Aufmerksamkeit denn mit ihren Leistungen auf dem Rasen. In knapp einem Jahr soll der VfL in dem neuen Stadion spielen, dessen Namen gestern bekannt gegeben wurde: Volkswagen-Arena. Der Titel liegt nahe, und beim Hauptsponsor des Bundesligisten begann man sogleich zu träumen. "Wir werden in Wolfsburg bald Champions-League-Spiele sehen", erklärte Peter Hartz, Vorstandsmitglied bei Volkswagen, anlässlich der Taufe des in Bau befindlichen neuen VfL-Stadions. So wie es gestern aussah, bräuchten die Wolfsburger dafür aber wohl nicht nur ein neues Stadion. In einem insgesamt schwachen Spiel gingen die Kicker aus der VW-Stadt zwar durch Biliskov mit 1:0 in Führung. Doch die Münchener Tyce, Max und Weissenberger bereiteten der Wolfsburger Freude mit ihren Treffern ein Ende. Da blieb für die Gastgeber nur die Vorfreude auf das neue Stadion.

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