• Wahnsinns-Finale der March Madness: Duke gewinnt College-Meisterschaft im US-Basketball

Wahnsinns-Finale der March Madness : Duke gewinnt College-Meisterschaft im US-Basketball

Die favorisierten Blue Devils von der Duke University aus dem US-Bundesstaat North Carolina haben in der Nacht zu Dienstag zum vierten mal in ihrer Geschichte die US-Meisterschaft im College-Basketball gewonnen. Im Finale setzten sie sich mit 61:59 gegen die Butler Bulldogs aus Indianapolis durch.

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NCAA Championship Game: Butler v Duke
Meister. Die Blue Devils feiern ihren Sieg im US-College-Basketball-Finale. -Foto: AFP

Die 70.930 Zuschauer im Lucas Oil Stadium in Indianapolis sahen ein spannendes und durchweg enges Spiel, das bis zum Ende offen blieb. Herausragender Spieler bei Duke war Forward Kyle Singler mit 19 Punkten und einer starken Defensivleistung in den entscheidenden Schlusssekunden.
                                       
Der Erfolg von Duke ist auch ein weiterer Höhepunkt in der Karriere von Trainerlegende Mike Krzyzewski. “Coach K” trainiert die Blue Devils seit 1981, stand somit bei allen vier Meistertiteln der Universität an der Seitenlinie. Zudem holte er 2008 in Peking die olympische Goldmedaille als Trainer der US-Auswahl.

Der Deutsche Elias Harris scheiterte mit Gonzaga in Runde zwei

An den Playoffs um den Titel der National College Athletic Association (NCAA) nahmen 64 Mannschaften teil, von denen sich neben Duke und Butler noch West Virgina und Michigan State für das Final Four in Indianapolis qualifizieren konnten. Selten gab es dabei im Turnierverlauf der so genannten "March Madness" so viele Überraschungen und Außenseitersiege wie in diesem Jahr. Den größten Paukenschlag setzten die Jungs von der University of Northern Iowa, die den absoluten Topfavoriten, die Kansas Jayhawks, schon in der zweiten Runde aus dem Turnier warfen. Zudem war es das erste Mal seit 40 Jahren, dass die Mannschaft einer so kleinen Universität wie Butler, mit rund 4000 Studenten, das Finale erreichte.

Der einzige deutsche Spieler im Finalturnier, Elias Harris aus Speyer, konnte als Führungsspieler der Gonzaga Bulldogs immerhin die zweite Runde erreichen, unterlag dort allerdings den Mitfavoriten Syracuse.

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