Sport : Warm anziehen für 2014!

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Was soll man sich noch wünschen zu Weihnachten fürs nächste Jahr? Den WM-Titel in Brasilien? Ein rein deutsches Champions-League-Halbfinale? Als Fußballfan kriegt man ja meist ohnehin nur Vereinschroniken oder Fanartikelsocken geschenkt. Wie wäre es mit ein wenig Spannung für die Bundesliga? Dieser Wunsch könnte sogar erhört werden.

Denn die Liga ist schon in der Hinrunde spannender gewesen, als man meint. Klar, Bayern zieht einsame Tiki-Taka-Kreise an der Tabellenspitze, hat jetzt sieben, virtuell sogar zehn Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz und noch kein Spiel verloren. Der 1. FC Nürnberg hat dagegen noch kein einziges Match gewonnen. Aber die erste Saisonhälfte hat auch Überraschungen beschert. Wer hätte schon Mönchengladbach, Augsburg oder den Aufsteiger des Jahres, Hertha BSC, so weit oben in der Tabelle vermutet?

Bayern ist dem Ligarest enteilt, aber Dortmund und Leverkusen sind es nicht mehr. Kurz dahinter geht die Spannung erst richtig los. Ab Platz acht hat kein Team mehr ein positives Torverhältnis, da ist nichts zementiert, da kann noch viel bröseln und aufbrechen. Selbst im grauen Mittelfeld wird torreiche Unterhaltung geboten von Hoffenheim und Bremen.

Die Europapokalteilnehmer Frankfurt und Freiburg hätten nicht viele im Abstiegskampf vermutet, da kann mehr Konzentration auf die Liga Kräfte freisetzen. Und der erste Abstieg des HSV könnte 2014 Bundesligageschichte schreiben.

Braunschweig ist am Tabellenende längst nicht mehr abgehängt, und selbst die Nürnberger können mithalten, wie erst sechs Niederlagen zeigen. Das kann in der Rückrunde anders laufen, wie bei allen Vereinen; außer Bayern vielleicht.

Also heißt es für 2014: Warm anziehen mit neuen Socken und in den Chroniken noch Platz für spannende Einträge lassen.

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