Sport : Warum Albas Gegner Jena gefährlich ist

Berlin - Seit dem dritten Spieltag sind die Bundesliga-Basketballer von Science City Jena Tabellenletzter, kaum einer traute ihnen mehr den Klassenerhalt zu. Doch derzeit geht es ein bisschen aufwärts. Zwei der vier Saisonsiege feierte Jenas Team, das heute um 20.15 Uhr Alba Berlin empfängt, in den letzten beiden Spielen: gegen den Drittletzten Gießen und bei Mitaufsteiger Göttingen. Gießen ist damit noch vier, der Vorletzte Trier zwei Punkte vor Jena platziert. Neuen Schwung brachte der Trainerwechsel Anfang Februar, als Jenas Spieler Sean McCaw nach 2:17-Siegen Björn Harmsen ablöste.

Negativschlagzeilen gibt es dennoch weiterhin. Jenas Profi Ermen Reyes-Napoles wurde vor einer Woche nach einer positiven Dopingprobe suspendiert. Und Manager Steffen Hausdörfer kämpft gegen die drohende Insolvenz. „Spätestens am 17. April wissen wir, wohin der Weg führt“, sagt er. Am Tag zuvor tagt das Stadtparlament, die Basketballer hoffen auf finanzielle Unterstützung der Stadt. Zur Höhe der ausstehenden Summe will Hausdörfer sich nicht äußern. Vorstellbar sei auch, die Lizenz an einen anderen Verein zu übertragen, um die Insolvenz abzuwenden. Neuer Standort könnte Leipzig sein. „Es gab diesbezüglich Gespräche“, sagt der Manager.

Zunächst steht das Spiel gegen Tabellenführer Alba an, bei dem Dijon Thompson (Handprellung) erneut fehlen wird. Über den Einsatz von Goran Nikolic (Leistenzerrung) wird erst heute entschieden. „Wir träumen von einem Überraschungssieg“, sagt Hausdörfer. Schließlich hat auch der Deutsche Meister Bamberg im Januar in Jena verloren. ru

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