Sport : Wasserball: Der Zuversicht folgt die Pleite

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Gerade noch gaben sich die Wasserfreunde Spandau 04 zuversichtlich, da bekamen sie einen kräftigen Schuss vor den Bug. Beim SC Rote Erde Hamm handelte sich das Team von Peter Röhle mit 4:5 (0:0, 1:1, 2:2, 1:2) die erste Saison-Niederlage in der Bundesliga ein. Negative Folgen wird diese Pleite für den deutschen Wasserball-Rekordmeister nicht haben. Gezeigt hat er den Berlinern jedoch, dass sie ohne eine hundertprozentige Leistung selbst im Alltag nicht mehr bestehen können.

Erst recht nicht im Kreise der europäischen Top-Teams, zu denen Spandau 04 in der Champions League wieder zählt. Gegen Dynamo Moskau, Jug Dubrovnik (Kroatien) und Posillipo Neapel werden die Wasserfreunde in der Blauen Gruppe zu beweisen haben, dass sie bis an ihre Leistungsgrenze gehen können. In der Roten Gruppe spielen Titelverteidiger VK Becej (Jugoslawien), Ferencvaros Budapest, Olympiakos Piräus und Olympic Nizza. "Es wäre sicher vermessen, vom Erreichen des Final Four zu reden. Dennoch waren unsere Chancen dafür in den letzten Jahren noch nie so gut wie diesmal. Die anderen Teams werden sich noch ärgern, uns in der Gruppe zu haben", gab sich Peter Röhle nach der Auslosung nicht gerade zurückhaltend. Seine Wunschgruppe sah zwar mit Piräus und Nizza zwei vermeintlich schwächere Mannschaften vor, aber dennoch glaubt er an die ganz große Chance.

In den ersten beiden Partien im neuen Jahr haben die Berliner gegen Dinamo Moskau (27. Januar) und Posillipo Neapel (10. Februar) Heimrecht. Gegen Dinamo Moskau hat man jüngst beim Balen- Cup gewonnen, gegen Neapel vor zwei Jahren in der Champions League sogar auswärts.

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