Wasserfreunde Spandau 04 : Überraschendes 9:9 gegen Primorje Rijeka

Knapp vorbei an der Sensation. Die Wasserfreunde Spandau schlugen sich im vierten Spiel der Wasserball-Champions-League erstaunlich gut gegen den kroatischen Favoriten Primorje Rijeka.

Mona Trautmann
Zweimaliger Torschütze für Spandau. Mehdi Marzouki (hier in einem Bundesliga-Spiel).
Zweimaliger Torschütze für Spandau. Mehdi Marzouki (hier in einem Bundesliga-Spiel).Foto: Imago/Camera 4

Knapp vorbei an der Sensation. Obwohl auch das Unentschieden gegen Rijeka als solche bezeichnet werden kann, wenn man bedenkt, wie die kroatische Mannschaft die Spandauer zuletzt abgefertigt hat. Spandau schlug sich im vierten Spiel der Champions League am Sonnabend erstaunlich gut gegen den kroatischen Favoriten Primorje Rijeka.

Der Wasserball-Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 schaffte dank starker Leistung immerhin ein 9:9 (3:2, 3:2, 2:4, 1:1) in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg gegen die gefürchtete kroatische Mannschaft. In der letzten Saison hatten diese die Berliner deutlich besiegt (11:5 und 15:5). Das erste Tor für Spandau durch Mateo Cuk fiel schon kurz nach dem Anpfiff. Auch im weiteren Spielverlauf behaupteten sich die Wasserfreunde gegen die Top-Mannschaft aus Kroatien. Kapitän Marko Stamm und Mehdi Marzouki erzielten jeweils zwei Tore. Besonders positiv stach auch die Leistung des Torwarts Lazslo Baksa hervor, der die Berliner einige Male rettete.

Die Spandauer lagen die meiste Zeit knapp in Führung, Vorjahresfinalist Rijeka ließ sich jedoch nicht so leicht abschütteln und blieb den Gastgebern dicht auf den Fersen. Besonders die starke Verteidigung der Gegner machte es den Wasserfreunden nicht einfach. Am Ende des dritten Viertels stand es dann 8:8. Im letzten Viertel erlangte Spandau durch einen Fünfmeterwurf von Mehdi Marzouki noch einmal die Führung, doch das Tor der Kroaten, gut eine Minute vor Spielende, ließ die Hoffnung auf die große Sensation platzen.

Keine Sensation, aber eine deutliche Verbesserung

Manager Peter Röhle war dennoch zufrieden mit der Leistung der Spandauer und wertete das Unentschieden positiv: „Man sieht, dass sich die Mannschaft im Gegensatz zu den letzten Spielen gegen Rijeka deutlich verbessert hat“. Etwas Enttäuschung war aber auch dabei, denn der Sieg war überraschenderweise viel näher, als erwartet. Nach dem vierten Spiel stehen die Wasserfreunde Spandau jetzt mit drei Punkten noch immer auf Platz fünf der Champions-League-Tabelle. Mit einem Sieg wären sie ihrem großen Ziel, dem Einzug in das Finalturnier, deutlich näher gerückt.

In der Champions League geht es für die Berliner erst im kommenden Jahr weiter, am 5. Februar bei ZF Eger.

 

 

 

 

 

 

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