• WBC, WBA, IBF etc. - Mehr als ein Dutzend Profibox-Weltverbände konkurrieren miteinander

Sport : WBC, WBA, IBF etc. - Mehr als ein Dutzend Profibox-Weltverbände konkurrieren miteinander

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Über ein Dutzend heftig miteinander konkurrierender Profibox-Weltverbände gibt es. Wie viele es genau sind, weiß keiner so recht. Sie alle ermitteln natürlich ihre eigenen Weltmeister. Die etabliertesten Mitglieder in dem internationalen Drei-Buchstaben-Wirrwarr sind World Boxing Council (WBC), World Boxing Association (WBA) und International Boxing Federation (IBF). Dazu kommen noch World Boxing Union (WBU) und World Boxing Organisation (WBO).

Die älteste von ihnen ist die WBA, die 1962 aus der 1921 gegründeten National Boxing Association hervorging. Aus Ärger über die Vorherrschaft der weißen Boxpromoter gründeten ein halbes Jahr später Südamerikaner den WBC. Als in der WBA ein Latino-Block entstand und der Amerikaner Robert W. Lee senior nicht Präsident werden konnte, machte er aus der amerikanischen WBA-Zweigstelle Anfang der achtziger Jahre kurzerhand die IBF, die Lennox Lewis jetzt in Las Vegas den Champions-Gürtel verweigerte. Der IBF gilt als Skandalverband, der in New Jersey als gemeinnützig und in Oregon als Profitgesellschaft geführt wird. Die WBO (Weltmeister Witali Klitschko) entstand 1988, die WBU gibt es seit 1994.

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