Sport : Welt-Hauptstadt Berlin, auf Sand gebaut

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Seit acht Jahren findet das einzige internationale BeachvolleyballTurnier, das es in Deutschland gibt, in Berlin statt. Aber erst von diesem Jahr an werden die Spiele auf absolutem Weltniveau ausgetragen. Der Welt-Volleyballverband FIVB hat dem Turnier einen Grand-Slam-Status verliehen, das bedeutet, dass vom 24. bis 29. Juni auf dem Schlossplatz erstmals die besten Frauen- und Männerteams der Welt gemeinsam auftreten. Berlin ist damit eines von nur vier Grand-Slam-Turnieren der Beach-Weltserie, die an diesem Wochenende in Griechenland beginnt. 600 000 Dollar Preisgeld werden in Berlin ausgeschüttet. Aber die Aufwertung zum Grand-Slam-Status allein war nicht der Grund dafür, dass sich gestern im Roten Rathaus der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit mit dem halben Vorstand des Weltverbandes präsentierte. Diese Aufwertung allein war auch nicht der Grund dafür, dass der FIVB-Generalsekretär Jean Pierre Seppey pathetisch verkündete: „Berlin ist jetzt schon die Beachvolleyball-Hauptstadt Deutschlands. Sie wird aber nun zur Beachvolleyball-Hauptstadt von Europa und der ganzen Welt.“ Seppey griff zu den ganz großen Worten, weil in Berlin 2007 die Beach-WM ausgetragen wird (am Montag wurde der Vertrag unterschrieben) und weil Berlin bis zur WM den Grand-Slam-Status behalten wird. Außerdem wurde am Montag in Berlin gefeiert, dass ein großer Schweizer Uhren-Hersteller neuer Sponsor der Beachvolleyball-Weltserie wird. Dank dieses Sponsors wird bei der Serie 2003 ein Gesamt-Preisgeld (für Frauen und Männer) von 4,86 Millionen Dollar ausgeschüttet. 6000 Zuschauerplätze stehen beim Berliner Turnier zur Verfügung, 2000 mehr als im vergangenen Jahr. Foto: Imago

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