Sport : Wenig Freude, aber viel Geld US Open: Grönefeld scheitert im Achtelfinale

New York - Die Rückkehr in die Tennis-Weltspitze ist für Anna-Lena Grönefeld am Ende dann doch nicht ganz so grandios geworden. Gestern verlor die 23-Jährige bei den US Open mit 5:7, 0:6 gegen die Olympia-Zweite Dinara Safina und scheiterte somit im zweiten Grand-Slam-Viertelfinale ihrer Karriere. Die von Platz 141 der Weltrangliste ins Turnier gestartete Qualifikantin dürfte trotz der Niederlage gegen die Russin aber den Sprung zurück in die Top 100 schaffen. Als Lohn bleiben stattliche 80 000 Dollar – doppelt so viel Preisgeld, wie Anna-Lena Grönefeld aus Nordhorn in der gesamten bisherigen Saison verdient hat.

Das gestrige Ausscheiden beim Turnier von New York empfand Anna-Lena Grönefeld zwar als „ein bisschen frustrierend“, ihr Fazit fiel aber positiv aus. „Ich kann sehr stolz auf das sein, was ich erreicht habe“, sagte sie. Der Sprung unter die letzten Acht schien gegen die nicht überzeugende Paris-Finalistin Safina anfangs durchaus in Reichweite. Bei ihrem siebten Match in New York konnte Grönefeld gegen die Weltranglistensiebte aber nur noch phasenweise an ihre bisher überzeugenden Leistungen anknüpfen. Vor rund 9000 Zuschauern im gut besetzten Louis-Armstrong-Stadium geriet 2:4 und 3:5 in Rückstand. Beim 4:5 drohte Grönefeld erstmals der Satzverlust, die ersten beiden Chancen wehrte sie noch ab. Wenig später war es dann passiert. Danach fand die einstige Nummer 14 der Welt nicht mehr die Kraft, das Match im zweiten Satz noch zu wenden. Safina hatte leichtes Spiel im zweiten Satz. Nach insgesamt 75 Minuten war das Match vorbei. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben