Wer ersetzt Kluge? : Hertha-Coach Luhukay hat gegen Aalen die Wahl

Alle Spieler sind fit, nur Peer Kluge fehlt gelbgesperrt. Hertha-Trainer Jos Luhukay muss nun entscheiden, wen er in Aalen für den Mittelfeldspieler in die Startelf beordert.

Jos Luhukay kann in Aalen aus dem Vollen schöpfen.
Jos Luhukay kann in Aalen aus dem Vollen schöpfen.Foto: dpa

Zweitligist Hertha BSC kann am kommenden Sonnabend bei der Begegnung mit dem VfR Aalen aus dem Vollen schöpfen. „Mir stehen 24 gesunde Spieler zur Verfügung“, sagte Jos Luhukay am Donnerstag. Doch dem Trainer bereitete diese Tatsache wenig Freude. Er fahre zwar „mit einem guten Gefühl nach Aalen“, die enttäuschende Vorstellung im Stadtderby gegen den 1. FC Union sei verkraftet. Der Niederländer wusste bis dato aber nicht, welche 17 Spieler er auf die Auswärtsfahrt mitnehmen würde.

Allein Peer Kluge, der am Montagabend seine fünfte Gelbe Karte sah, fällt für das kommende Spiel sicher aus und bleibt in Berlin. Doch mit dieser Personalie fangen die Probleme der Hertha-Verantwortlichen bereits an: Wer soll den defensiven Mittelfeldspieler ersetzen?

„Es kommen dafür vier Spieler in Frage“, sagte Luhukay. Doch ob Lewan Kobiaschwili, Marvin Knoll, Hany Mukhtar oder Alfredo Morales diese Position nun ausfüllen werden, wusste der Berliner Trainer am Donnerstag noch nicht. Oder er wollte es zumindest nicht verraten.

Herthas Heimspiel gegen Aalen in Bildern
Herthas Spieler jubeln über den Kopfballtreffer von Adrian Ramos zum 1:0.Alle Bilder anzeigen
1 von 5
16.09.2012 14:39Herthas Spieler jubeln über den Kopfballtreffer von Adrian Ramos zum 1:0.

Klar hingegen ist, dass Fabian Holland nach seiner Gelbsperre auf die linke Verteidigerposition zurückkehren wird. „Nach einer schlechten Phase im Winter bekommt Holland eine neue Chance von mir“, so Luhukay, der Spieler brauche Vertrauen und solle Spielpraxis sammeln. Gegen den Tabellensiebten sieht Luhukay seine Mannschaft im Vorteil. Allein Aalens Heimschwäche und Herthas Auswärtsstärke ließen da kaum einen anderen Schluss zu.

Etwas verwundert war Herthas Trainer allerdings über die zurückhaltende Nachfrage auf das Spitzenheimspiel am 25. Februar gegen den Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern. Um den schleppenden Kartenverkauf anzukurbeln, wollen die Berliner nun Karten für bereits elf Euro anbieten. (Tsp)

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben