Sport : Wer ist dieser Mann?

Als Sportler war Boris Becker ein Star. Nach der Karriere kamen die Probleme, geschäftlich und privat. Günter Bosch erklärt einen verwirrenden Charakter.

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Herr Bosch, heute spielen Boris Becker und Michael Stich gegeneinander Tennis…

…und das hat für mich etwas Unvorstellbares. Die beiden sind immer unterschiedliche Wege gegangen. Sie hatten kaum Kontakt, weder auf dem Platz noch außerhalb. Sie waren Rivalen. Und nun werden sich die beiden besten deutschen Tennisspieler aller Zeiten gegenüberstehen – gigantisch.

Sie schauen sich das an?

Ich fliege extra für diesen Tag von Monte Carlo nach Berlin. Bisher habe ich mich geweigert, solche Schaukämpfe zu sehen. Ich wollte die Weltklassespieler in Erinnerung behalten, wie sie zu ihrer besten Zeit waren. Ich hatte Angst, plötzlich würde sich ein anderes Bild vor diese Erinnerung schieben.

Junge Profis wie Thommy Haas oder Lleyton Hewitt spielen viel besser als die alten. Und trotzdem will das Publikum sie nicht sehen.

So ein Schaukampf ist eine sentimentale Reise in die eigene Vergangenheit. Das Publikum fühlt sich wieder jung. Alte Bilder kommen noch einmal hoch, Wimbledon, die langen Haare, wie man selbst stundenlang vor dem Fernseher saß und gezittert hat. Diese Art des Revivals gibt es ja auch in der Mode, in der Musik oder im Film. Ich sehe mir doch auch lieber einen alten Schwarz-Weiß-Film mit Humphrey Bogart an als eine dieser Serien auf RTL 2.

Und wie wird das nun in Berlin?

Ich lasse mich überraschen. Es geht ja um Show, und das entspricht eigentlich weder Boris noch Michael. Becker ist kein Bajazzo, Mätzchen passen gar nicht in sein Spiel. Er bereitet sich auch sehr ernsthaft auf dieses Match vor. Und Stich ist erstaunlich gut in Schuss. Keiner will freiwillig verlieren.

Vergleichen Sie bitte mal die Sportler Becker und Stich in ihren besten Zeiten.

Der prägnanteste Unterschied war sicher, dass Boris ein verlorenes Spiel noch gewinnen konnte. Lassen Sie es mich so sagen: Er lag oft schon im Tennisgrab und ist doch wieder herausgestiegen. Stich konnte das nie. Er ist morgens aufgestanden und sagte, heute spiele ich schlecht oder gut, und so kam es dann auch. Ich habe Becker gesehen mit aufgeschürften Beinen, mit Blutblasen an den Füßen, er konnte kaum gehen, er war verzweifelt. Ich dachte, in diesem Zustand hat das keinen Sinn. Und auf dem Platz war er wie verwandelt! Aus einem Eichhörnchen wurde ein Löwe. Das konnte nur er.

Becker war erfolgreicher, der bessere Spieler.

Nein. Sie irren! Stich hat mit Sicherheit mehr Talent. Er konnte Bälle spielen, die Boris nie auch nur versucht hat. Hinter dem Rücken, durch die Beine – Boris wusste genau, ich kann das nicht. Stich hat durch die intelligente Kombination vieler verschiedener Schläge einen Punkt gemacht, spielerisch, taktisch, filigran. Boris dagegen hat das Spiel zerstört. Aufschlag, Ass! Kurzer Ballwechsel. Es war einfach, aber wirkungsvoll.

Vor wenigen Wochen stand im „Spiegel“, die Münchner Staatsanwaltschaft ermittle gegen Boris Becker. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung von 10,41 Millionen Mark. Die mögliche Folge: „Nun soll der Weltbürger in eine Zelle.“

Das ist unmöglich. Boris als Sträfling in einer Zelle? Das geht nicht.

Sie stellen ihn über das Gesetz?

Nein, nein. Ich glaube ja nur, dass ein Weg gefunden wird. Boris wird die Schuld bezahlen und mit Bewährung davonkommen. Ich hoffe das sehr!

Becker hat Sie „meinen zweiten Vater“ genannt. Haben Sie noch Kontakt miteinander?

Wir haben jeden Draht verloren. Er lebt in einer neuen, einer anderen Welt. Das ist okay so. Jeder gestaltet sein Leben, wie er es als richtig empfindet. Wenn wir uns sehen, heißt es: „Wie geht’s?“ Das war’s. Worüber sollten wir reden? Über Affären? Mir fehlt die Kompetenz, ihm da einen Rat zu geben.

Als vor drei Jahren sein Vater starb, sind Sie zur Beerdigung gegangen.

Da musste ich nicht lange überlegen. Ich habe seinen Vater Karl-Heinz geschätzt, er war ein bodenständiger Mann. Die Eltern sind sowieso außergewöhnlich. Einen Jungen so früh in fremde Hände zu geben und zu sagen: Das ist deine Chance. Ich vergesse ihnen das nie.

Sie kennen Boris Becker, seitdem er neun Jahre alt ist. Sie waren seine engste Bezugsperson, als er vom Kind zum Mann wurde. Wenn Sie ihn heute sehen, wenn Sie über ihn lesen, erkennen Sie ihn noch?

Natürlich. Wir werden älter, wir verändern uns, und doch hat jeder Mensch einen Kern: sein Wesen. Vieles an Becker scheint verwirrend, er hat so viele Gesichter. Aber letztlich erklärt sich alles aus seinem Charakter.

Ion Tiriac sagte mal über ihn: „Ich kenne keinen, der schwieriger ist. Du kannst ihm hundertmal sagen: Der Himmel ist blau. Und er sagt hundertmal: Nein, der Himmel ist grün.“

Typisch Boris. Seine erste Reaktion war immer: Das stimmt nicht. Oder: Das mache ich nicht! Er hat nie einen Rat akzeptiert. Das war auch im Alltag so.

Trotzdem hat er immer dazu gelernt, sein Spiel verbessert.

Es dauerte eine Weile. Er hat die Sache analysiert, er kam innerlich zu dem Schluss, der andere hat ja recht, es ist objektiv besser so. Plötzlich konnte man sehen, er verhält sich anders. Er konnte dann sagen: Ich habe das so gewollt. ICH immer groß geschrieben. Es war dann seine Idee, und die war gut.

Klingt furchtbar anstrengend.

Das war es auch, höllisch aufreibend. Ein kleines Beispiel. Boris spielte gegen Edberg, der ständig wild ans Netz stürmte. Ich machte Zeichen: Spiel einen Lob! Du musst einen Topspin-Lob spielen. Nichts. Und dann spielt er einen Lob nicht richtig, so halbherzig, so verklemmt. Er hat ihn innerlich nicht spielen wollen, das war seine Rebellion. Und er bekommt den Schmetterball um die Ohren. Da geht Boris auf die Kamera zu und schreit: „Scheiß-Coach! Alles muss ich selber machen. Scheiß-Coach!“

Wie haben Sie reagiert?

Abgewartet. Im entscheidenden Satz bringt er zwei perfekte, unglaubliche Topspin-Lobs und gewinnt, und da brüllt er: „Du bist der beste Trainer der Welt!“

Damit konnten Sie umgehen?

Ein Tennisspieler ist ein Egomane, er muss sogar ichbezogen sein, und Becker ist es in extremer, brutaler Weise. Versuche ihm nie zu beweisen, dass du beim Erfolg mitgeholfen hast. Sein Selbstbewusstsein ist die Säule, auf der alles ruht. Er will in dem Glauben leben, alles richtig zu machen – und dann ist seine Welt in Ordnung.

In einem sehr frühen „Stern“-Porträt steht: „Becker beherrscht meisterhaft die Kunst der Autosuggestion, sich etwas einzureden.“

Das hat ihn stark gemacht. Er war groß und schwer, aber er konnte sagen: „Ich bin so schnell wie Carl Lewis.“ Er hat das geglaubt!

So wird man kein angenehmer Mitmensch.

Sie sehen das nur negativ. Es hat auch seine gute Seite. Wer alles in Zweifel zieht und immer nachdenkt, war das jetzt richtig oder falsch, der erreicht nicht so viel wie einer, der nur ein einziges Ziel fixiert und an nicht anderes denkt als: Da will ich hin! Die Sache hat nur einen Haken: Was dich im Sport auf den Gipfel führt, kann dich im normalen Leben in die Katastrophe leiten.

Etwas konkreter?

Sagen Sie mir, wo Boris Becker nach seiner Karriere erfolgreich war?

Nirgendwo. Es ist so ziemlich alles misslungen, was er angefasst hat. Sein Internet-Portal Sportgate ging nach wenigen Wochen Pleite. Er war Davis-Cup-Chef und hat wieder aufgehört. Er wollte mit dem Mercedes-Team den Nachwuchs fördern – nichts. Von seinen Autohäusern ist keine Rede mehr. Das Öko-Label New Food wurde aufgelöst. Und das sind noch nicht mal alle Flops.

Genau das ist sein Problem. Auf dem Tennisplatz war er auf sich allein gestellt. Er musste entscheiden. Er durfte keine Schwäche zeigen. Er musste an sich glauben. Und davon versteht er mehr als andere. Doch im Geschäftsleben funktioniert das nicht. Man muss sich beraten lassen können. Man braucht Geduld. Tennis ist eine perverse, grausame Sportart. Sie potenziert alle negativen Charaktereigenschaften eines Menschen, manchmal bis ins Groteske. Fußballer etwa haben es da leichter.

Eine gewagte These.

Nein. Schauen Sie Beckenbauer an, die Brüder Hoeneß, Netzer und viele andere. Sie sind erfolgreich in einem neuen Job. Sie mussten sich als Sportler auf andere verlassen, ihre Eitelkeit bezwingen, kooperieren. Was hätte Franz Beckenbauer alleine gewonnen? Nichts. Er brauchte Schwarzenbeck, er brauchte Müller. Er hat gelernt, auf dem Rasen die Verantwortung mit ihnen zu teilen.

Im „Spiegel“ stand vor einem Jahr: „Becker ist schnell gelangweilt – wer ihm nicht weiterhelfen kann, muss damit rechnen, abserviert zu werden.“ Verachtet er andere Menschen?

Verachten, das ist mir zu abwertend. Man müsste ein netteres Wort finden. Ich würde sagen: Er vergisst sie. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Er wendet sich von ihnen ab – und hat sie schon vergessen. Das macht das Leben einfach.

Wieso?

Wenn so jemand zurückblickt, ist alles leer. Keiner verbindet ihn mit seiner Vergangenheit. Es gibt von Boris im Laufe der Zeit zu jedem Thema zwei sich völlig widersprechende Meinungen. Einmal sagt er: „Ich will ganz in Weiß spielen – ohne Sponsoren." Und gerade eben war er in Indien, um Werbung für einen Herrenausstatter zu machen, überall macht er Werbung. Wer sollte ihn heute noch an seinen alten weißen Traum erinnern? Es ist niemand mehr da.

Die ruhigen, introvertierten Typen scheinen mit dem Leben nach der Karriere besser zurecht zu kommen.

Sie überschauen eine Situation analytischer, ja. Sie werden nicht von Instinkten und Gefühlen überwältigt. Steffi Graf hat ihre Dinge elegant gelöst. Michael Stich hat sich in aller Stille um seine Stiftungen gekümmert. Aber sind sie deshalb glücklicher als Becker? Das zu beantworten wäre anmaßend.

Welches Image haben die drei in der Tennis-Szene heute? Wie redet man über sie?

Gar nicht. Die jungen Spieler sind ja genauso ichbezogen, wie es die alten waren. Sie reden nur von sich selbst. Man ist in diesem Zirkus sehr schnell vergessen. Wer weiß denn, was Stich in den vergangenen Jahren gemacht hat? Er war so gut wie verschwunden. Vielleicht will Becker deshalb so oft auf der Seite 1 einer Zeitung stehen, vielleicht ist es seine Angst vor dem Vergessenwerden.

Boris Becker hat sich gern selbst mit den Großen dieser Welt verglichen. Mal war er James Dean, mal Marlon Brando, inzwischen vergleicht er sich mit Joschka Fischer. Wo sehen Sie ihn in zehn Jahren?

Wenn er so weiter macht, wird er eher ein Dieter Bohlen. Ich hoffe von Herzen, er kriegt rechtzeitig die Kurve.

Als Boris Breskvar das erste Mal mit Steffi Graf spielte, war sie fünf Jahre alt. Er war sofort verzaubert: „Einen solchen Moment erlebst du als Trainer nur einmal im Leben.“ Ging es Ihnen mit dem jungen Boris Becker ähnlich?

Verzaubert war ich nicht, ich war fasziniert. Er bewegte sich schlecht, er saß viel auf dem Hosenboden oder krabbelte auf allen vieren – aber er war enorm konzentriert. Er ließ sich nicht wie andere ablenken. Er wirkte etwas schlampig, aber mit Ball und Schläger war er gründlich, unheimlich präzise. Er war besessen davon, das konnte man sehen.

Viele nannten Sie damals einen „Vollidioten“, hat Ion Tiriac erzählt…

…weil ich den sicheren Job als Bundestrainer aufgab, um nur noch Boris zu betreuen. Ja, ich war verrückt. Ja, Boris war wahnsinnig – diese Mischung hat für einige Jahre viel Energie produziert. Ich hatte ja schon vorher mit guten Spielern gearbeitet. Uli Pinner war 19. der Weltrangliste, Rolf Gehring Nummer 30. Aber die wollten nicht um die Welt reisen. Boris und ich waren 1985, in seinem ersten großen Jahr, ganze sechs Tage zu Hause bei unseren Familien. Er war der Erste, der fürs Tennis brannte, lichterloh.

Ein Spielertyp?

Er spielte alles, Basketball, Fußball… Ich hatte einen Flipper im Keller, und Boris hat nicht aufgehört zu spielen, bis er den Rekord hatte. Ich hatte den Flipper mit Boris’ letztem Rekord in einem Lager abgestellt, leider wurde er geklaut.

Sie sind durch Boris Becker berühmt geworden und wohlhabend. Was empfinden Sie, wenn Sie zurückdenken?

Ich bin dankbar für diese Zeit. Es waren, trotz aller Reibereien, die schönsten Jahre meines Lebens. Das Leben mit ihm war eine rasante Achterbahn der Gefühle.

Was hat Ihnen eigentlich die Sicherheit gegeben, dass es klappt mit Boris Becker?

Das Gefühl, ich kann es nicht erklären. Ich habe einfach gefühlt, dass er durch seine Spielweise das Tennis revolutionieren wird. Aber natürlich war ich auch bescheuert, ich war nicht normal. Meiner Frau sagte ich, wenn wir wirklich in die roten Zahlen kommen, dann verkaufen wir eben unser Haus.

Sie erzählten mal einem Freund, Sie hätten bei Boris Becker sogar Masochismus und Todessehnsucht kennen gelernt.

Oh ja. Wir fuhren mal mit dem Auto in Australien, meine Frau war mit dabei. Und plötzlich sagte Boris: „Günzi, wenn du mich wirklich liebst, dann fahr da vorne voll auf die Mauer. Dann sind wir alle tot.“ Diese Ideen platzten spontan aus ihm, ich habe den Hintergrund für diesen Drang nie verstanden.

Masochismus, sagt das Lexikon, ist die Lust am eigenen Leiden.

Die hat Becker immer gehabt, auf geradezu unmenschliche Weise. Es ist ja eine seiner großen Fähigkeiten als Sportler gewesen, daraus sogar Stärke zu ziehen. Er hatte einen Sparringspartner, konditionell ein richtiger Bär, der konnte mit einer Hand 20 Liegestütze machen, Boris schaffte so nicht mal zwei. Die beiden sollten im Winter auf eine Bergspitze rennen. Boris konnte diesen Wettlauf niemals gewinnen. Aber er rannte dem Riesen hinterher, er stolperte, er schnaufte, er verausgabte sich total.

Und, hat er es geschafft?

Beinahe! Obwohl er keine Chance hatte. Aber er hatte Biss, unglaublichen Willen. Ich bin auch sicher, Boris hat immer mal wieder Sätze bis zum Äußersten schleifen lassen, um sich in eine verzweifelte Lage zu bringen. 0:2 zurückliegen, das Publikum gibt keinen Pfifferling mehr auf dich, und dann ringst du deinen Gegner doch noch 3:2 nieder, nach stundenlangem, zähem Kampf. Er hat das genossen, diesen Kitzel, das Fiebern der Zuschauer, die mit ihm leiden, den unfassbaren Triumph.

Sie selbst hatten nach der Arbeit mit Boris Becker keinen ähnlichen Erfolg mehr. Sie haben im Fernsehen kommentiert, haben Zeitungskolumnen verfasst – das war’s.

Ganz so krass ist es nicht. Ich bin bis heute Trainer. Ich habe noch einige gute Spieler unter die ersten 30 der Welt gebracht, aber keinen großen Titel mehr, das stimmt. Ich fahre immer noch zu Turnieren, ich schaue vor allem junge Talente an. Ich bin dabei, in Berlin ein Tennis-Internat zu gründen, wo Schule und Sport Hand in Hand arbeiten. Der erste Kontakt nach meiner Trennung von Boris war übrigens Michael Stich.

Ja? Warum hat das nicht geklappt?

Stich wollte Abitur machen und nur einmal am Tag trainieren. Ich hatte eine andere Auffassung von Tennis. Ich sah zwar seine Begabung, dachte aber, der hat ja nicht mal Muskeln. Er hat die Bedingungen diktieren wollen, das konnte ich nicht akzeptieren.

Vier Jahre später gewann er Wimbledon.

Ich habe mich geirrt. Weil ich verblendet war mit meinen Ansprüchen. Ich suchte jemanden, der alles aufgab. Der sich hundertprozentig dem Tennis opfert, wie ich es mit Boris erlebt hatte.

Erinnern Sie sich an den 7. Juli 1991?

Natürlich, ich war ja dabei. Zwei Deutsche im Finale von Wimbledon, es war phantastisch. Und Stich gewann glatt in drei Sätzen. Es war richtig zu sehen, wie er mit jedem Schlag aufblühte. Er spielte voller Euphorie.

Becker sagte später, er habe diesen Tag als „Demütigung“ empfunden.

Es war die böseste Niederlage in seinem sportlichen Leben. Wimbledon gehörte ihm! Und da kommt ein anderer und lässt ihn aussehen wie ein kleine Maus. Boris war nach dem Match völlig konfus, total kopflos. Er ging auf Stichs Siegesfeier und hat dort in Badelatschen Brote serviert. Er war wie von Sinnen. Und trotzdem hat auf Dauer Michael Stich unter Becker gelitten. Er wurde vom Publikum behandelt wie der Zweitgeborene von einem Großbauern.

Die ewigen Rivalen Becker und Stich – ein echter Filmstoff.

Unbedingt! Ein bisschen „Vom Winde verweht“, ein bisschen „Lindenstraße". Ich würde Boris von Ben Becker spielen lassen, der müsste nur ein paar Muskeln draufpacken. Und Hugh Grant könnte den Michael Stich geben. Damit wären die Hauptdarsteller ganz gut besetzt. Ich frage mich nur: Gibt es ein Drama oder ein Happy End?

Das Gespräch führten Andreas Eckhoff und Norbert Thomma.

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