Sport : Werbung für Leipzig

Bach lobt Schröder und Schily

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Hamburg (dpa). Der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, hat Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundesinnenminister Otto Schily für deren Einsatz um die Leipziger Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012 gelobt. „Schröder und Schily haben sich vorbildlich eingesetzt“, sagte Bach der „Welt“. Das Bekenntnis des Kanzlers stehe außerhalb jeden Zweifels, „und seine Signale sind international sehr positiv aufgenommen worden“. Bach warnte davor, sich in der jetzigen Phase weiter mit den zurückliegenden Querelen bei der Leipziger Bewerbung zu befassen. „Man tut niemandem einen Gefallen, wenn man nun in deutsche Grübelei und tiefenpsychologische Analyse verfällt.“

Das Gerangel in der Anfangsphase der Bewerbung sei von seinen Kollegen beim Internationalen Olympischen Komitee „natürlich wahrgenommen worden“, bilanzierte Bach. „Mit einem überzeugenden Konzept und mit den neuen Leuten kann man dafür sorgen, dass es keinen negativen Einfluss auf die internationale Entscheidung mehr hat.“ Bach forderte von den Verantwortlichen in Leipzig „ein wasserdichtes, konkretes Bewerbungsdossier“, in dem die Stärken dieser Bewerbung nachvollziehbar und beweisbar dargestellt würden. Die Erwartungen beim IOC an das Leipziger Bewerbungspapier seien groß, „denn Leipzig könnte, nach dem, was wir bisher gehört haben, tatsächlich ein Konzept präsentieren, das unseren Zielen von kompakten Spielen weitgehend entspricht“.

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