Werder : Allofs zuversichtlich in Sachen Klose

In Bremen hat ein erstes Gespräch zwischen der Vereinsführung und Miroslav Klose über eine Vertragsverlängerung des Nationalstürmers stattgefunden. Geschäftsführer Allofs zeigte sich im Anschluss zuversichtlich.

Bremen - Stürmer-Star Miroslav Klose und sein Arbeitgeber Werder Bremen haben ein erstes Gespräch über eine Vertragsverlängerung geführt. Der 28 Jahre alte Nationalspieler, dessen Berater Alex Schütt sowie Werders Geschäftsführer Klaus Allofs und Manfred Müller hätten sich dabei über die weitere Vorgehensweise verständigt, teilte der Bundesligist mit. "Wir haben uns in einem sehr konstruktiven und positiven Gespräch ausgetauscht und sind uns darüber einig, dass wir es im Januar fortsetzen werden", sagte Allofs.

Von dem ersten Zusammentreffen habe man keine konkreten Ergebnisse erwartet, ergänzte der Werder-Manager. "Ich sehe sehr gute Möglichkeiten, dass Miroslav noch in der nächsten Saison für Werder spielt." Kloses Vertrag beim deutschen Vizemeister läuft zum Saisonende 2008 aus. Dann wäre er aber ablösefrei. So ist der Verein aus nahe liegenden Gründen an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung interessiert. "Werder hat zwar einen Rahmen, aber in diesem Fall muss man sich etwas einfallen lassen", sagte Allofs. Bei einem so wichtigen Spieler sei es wichtig, die Dinge rechtzeitig anzugehen.

Marktwert bei rund 25 Millionen Euro

Der Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison hatte in der Vergangenheit mehrfach erklärt, dass ihn ein Wechsel ins Ausland reizen würde, er sich aber auch einen Verbleib in Bremen vorstellen könne. Klose schoss für Werder in der Bundesliga in 72 Partien 50 Tore.

Der Marktwert des 2004 für fünf Millionen Euro vom 1. FC Kaiserslautern an die Weser gewechselten Angreifers wird mittlerweile auf mindestens das Fünffache geschätzt. Klose wird immer wieder mit europäischen Top-Clubs in Verbindung gebracht. "Mit denen können wir auf keinen Fall in Konkurrenz treten", sagte Allofs zu den finanziellen Möglichkeiten des momentanen Bundesliga-Tabellenführers. Konkrete Anfragen für Klose hat es bislang nach Angaben des Vereins allerdings nicht gegeben. (tso/dpa)

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