Werder Bremen gegen den HSV : Hohe Sicherheitsstufe beim Nordderby

Das Spiel Werder Bremen gegen den Hamburger SV birgt immer ein Sicherheitsproblem - bei der 103. Auflage gilt das mehr denn je.

Kontrolle ist gut. Vertrauen ist - ach ne das war ja anders.
Kontrolle ist gut. Vertrauen ist - ach ne das war ja anders.Foto: dpa/Jaspersen

Das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV am Sonnabend (15.30 Uhr) wird mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Noch immer unter dem Eindruck der Terroranschläge von Paris sollen Autos und Besucher intensiver kontrolliert werden. Überall im Stadion sind die Anhänger aufgefordert, das Nordderby ohne Rücksäcke zu besuchen. Für die Gäste-Fans werden die Stadiontore bereits um 13.00 Uhr geöffnet. Dies ergab eine Sitzung des Bundesligisten mit der Stadt Bremen, aller Sicherheitskräfte sowie Vertreter beider Fanbetreuungen am Donnerstag.
„Es liegt aktuell keine konkrete Gefährdungsstufe vor“, wird Heinz-Jürgen Pusch, Einsatzleiter der Bremer Polizei in einer Mitteilung zitiert. „Wir gehen also davon aus, dass wir hier ein normales Nordderby erleben werden.“ Dennoch werden sowohl die Polizei als auch Werders Sicherheitsfirma mehr Personal im Einsatz haben.

Auf der Zugstrecke nach Bremen gilt striktes Alkoholverbot. Der Sicherheitsdienst des Hamburger SV und die Eisenbahngesellschaft Metronom werden jeweils 50 Ordner im Einsatz haben. „Sollte es auch nur im Geringsten zu Ausschreitungen oder Gewalt kommen, erleben die Fans das Fußballspiel nicht. Dann beenden wir die Fahrt konsequent“, sagte Metronom-Sprecher Björn Pamperin. (dpa)

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