WERDER BREMEN : Pizarro trifft zweimal, aber am Ende steht’s 2:2

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C. PizarroAPA

Zweimal traf Torjäger Claudio Pizarro, doch zum Sieg reichte es für seine Mannschaft nicht: Werder Bremen kam gestern Abend in der Europa League bei Austria Wien nur zu einem 2:2 (1:0). Dabei hatte Bremen schon 2:0 geführt. Doch Gegentreffer von Emin Sulimani in der 73. und dem Brasilianer Schumacher in der 87. Minute verhinderten den Sieg. „Das ist sehr, sehr ärgerlich. Wir haben ein Spiel aus der Hand gegeben, das wir eigentlich schon klar gewonnen hatten“, schimpfte Werder-Manager Klaus Allofs. „In den letzten Spielen haben wir von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft. Ich weiß nicht, warum diesmal nicht“, sagte der enttäuschte Torhüter Tim Wiese.

Die Bremer wirkten vor 11 000 Zuschauern im ausverkauften Franz-Horr-Stadion in Wien nicht so clever wie zuletzt. Wien kämpfte aufopferungsvoll und hatte die erste Chance. Kapitän Milenko Acimovic zirkelte einen Freistoß knapp am Tor von Keeper Tim Wiese vorbei. Stattdessen traf dann Pizarro nach einem Freistoß von Mesut Özil mit dem Kopf. Die Wiener waren nur für kurze Zeit geschockt. Fünf starke Minuten vergingen aber wirkungslos. Bis zur Pause hatten die Bremer durch Özil, Aaron Hunt und Per Mertesacker, der den Pfosten traf, mehrere gute Chancen.

In der zweiten Halbzeit entwickelte Austria mehr Druck und spielte mit noch mehr Leidenschaft. Werder hatte Glück, dass der Schiedsrichter ein reguläres Tor von Zlatko Junuzovic wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht anerkannte. Stattdessen nutzte Pizarro einen Wiener Abwehrschnitzer zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel. Doch für den Sieg war es zu wenig. dpa

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