Wertvollster Spieler der Liga : Robert Kromm bleibt bei den BR Volleys

Robert Kromm besitzt die Möglichkeit, aus seinem Dreijahresvertrag bei den Volleys auszusteigen. Er hat sie ungenutzt verstreichen lassen.

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Robert Kromm wird von anderen Klubs umworben, bleibt aber in Berlin.
Robert Kromm wird von anderen Klubs umworben, bleibt aber in Berlin.Foto: dpa

Robert Kromm ist in der Hauptrunde der Deutschen Volleyball-Liga zum wertvollsten Spieler gekürt worden. Eine Auszeichnung, die der gebürtige Schweriner auch in der kommenden Saison im Trikot der BR Volleys entgegennehmen könnte: Spieler und Verein einigten sich nun darauf, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Kromm besitzt zwar seit Anfang der Saison einen Dreijahresvertrag, allerdings beinhaltet der eine beidseitige Ausstiegsklausel nach jeweils einem Jahr. Von dieser Option machen nun beide Seiten keinen Gebrauch. Zum Glück vor allem für die Volleys, denn Kromm wurde nach seinen guten Leistungen in dieser Saison durchaus auch von anderen Klubs umworben.

Für Manager Kaweh Niroomand ist die Weiterverpflichtung von Kromm „mittelfristig wichtig“. Denn die Volleys „brauchen einen so wertvollen Führungsspieler, der auch abseits des Feldes seine Wirkung hat“. Vor seinem Engagement bei den Volleys hatte Kromm sieben Jahre im Ausland gespielt. „Aber die Geschichte Ausland hat er hinter sich“, sagt Niroomand. „Unser Umfeld begeistert ihn, die Rahmenbedingungen mit der Schmeling-Halle sind bei uns ja einmalig gut.“

Robert Kromm war vor den gerade laufenden Play-offs – am Sonntag treten die Berliner zum zweiten Viertelfinalspiel in Dresden an – mit Abstand bester Scorer der Liga. Für Niroomand hat der 29-Jährige aber nicht nur sportlich die Erwartungen erfüllt. „Er ist mit seiner unaufgeregten und eloquenten Art auch ein guter Botschafter für uns“, sagt der Manager. Für Robert Kromm selbst ist die Chance, weiter in Berlin zu spielen, vor allem die Chance um Titel zu spielen. Das sei eine große Herausforderung für ihn, sagt er. Vor seinem Engagement in Berlin habe er in Klubs gespielt, „die weder auf Meisterschaft noch internationale Wettbewerbe eine Chance hatten“.

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