Sport : Wie Dirk Nowitzki bei der EM Körbe verteilte

diw

Schüchtern stand der 21-Jährige vor dem Pulk der deutschen Reporter. "Ich muss noch viel lernen", sagte Dirk Nowitzki etwa, oder: "Es ist nicht wichtig, wer die Punkte macht." Das war bei der Basketball-Europameisterschaft in Frankreich, wo das "German Wunderkind" seinen ersten großen Auftritt mit der deutschen Herren-Nationalmannschaft hatte. Jeder konnte sehen: Der Benjamin des Teams ist das Beste, was der deutsche Basketball seit Detlef Schrempf zu bieten hat. Nur zwei von 200 Spielern bei diesem Treffen der Besten Europas warfen den Ball häufiger in den Korb als er. Kein anderer Deutscher übernahm so selbstverständlich die Verantwortung wie der 2,11 m große Flügelspieler. Seine Kollegen, die argwöhnisch registrierten, dass alle Objektive stets zuerst auf Nowitzki gerichtet waren, haben gemerkt, dass er zwar "in einer anderen Liga spielt. Aber", sagte Drazan Tomic, "er lässt uns seine Star-Rolle nicht spüren und ist ein lieber Kerl." Ein lieber Kerl, der sich nun auch in der stärksten Basketball-Liga der Welt, der NBA, durchgesetzt hat. Er zählt zu den Besten der Dallas Mavericks. Nur: Was macht der junge Dollar-Millionär Dirk Nowitzki 2001? Spielt er dann auch bei der EM in der Türkei für Deutschland mit? Und ob er noch so bescheiden ist?

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