Sport : Wie im Training

Spandau 04 vor Titelgewinn

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Berlin (ru). Auf der Werbebande am Beckenrand der Schwimmhalle Schöneberg prangt in gelben Buchstaben „Spandauer Havelfest 14. und 15. Juni“. Doch so lange müssen die Wasserballer von Spandau 04 nicht mehr warten, bis sie feiern dürfen. Wenn sie heute (16.30 Uhr) vor jener Werbebande den ASC Duisburg auch im dritten Playoff-Finale schlagen, sind sie Deutscher Meister, zum 24. Mal seit 1979. „Nur große Überheblichkeit oder Brutalität mit anschließendem Unterzahlspiel kann uns noch stoppen“, sagte Spandaus Präsident Hagen Stamm nach dem 18:3 (3:1, 4:1, 5:0, 6:1) gestern im zweiten Spiel der Best-of-five-Serie. Bester Torschütze der Berliner war Marko Savic mit fünf Treffern.

Spandau war so souverän, dass es schon wieder langweilig war. Die Partie hatte keinen Endspiel-, sondern Testspielcharakter. „Es hätte eher 22:2 ausgehen können als 15:7“, sagt Spandaus Nationalspieler Sören Mackeben, „für den Sport ist so ein Ergebnis eine Katastrophe.“ Für ihn persönlich nicht, „ich habe mehrmals das Finale knapp mit Waspo Hannover gegen Spandau verloren Deshalb ist es auch in Ordnung, wenn ich jetzt hoch gewinne“ – und es endlich klappt mit dem Titel. 2001 und 2002 hatte sich Spandau gegen Waspo erst im fünften Spiel durchgesetzt, beide Male mit 9:8. So dramatisch wird es diesmal nicht werden.

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