Sport : Wildmoser junior erhält Millionenstrafe

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München - Nach dem Schmiergeldskandal um den Bau der Münchner Allianz-Arena soll Karl-Heinz Wildmoser junior 2,8 Millionen Euro an die Stadiongesellschaft zahlen. Das entschied das Landgericht München II am Mittwoch. Die Allianz-Arena hatte die Summe als Schadenersatz von ihrem ehemaligen Geschäftsführer gefordert. Wildmoser hätte das Geld, das er von der Baugesellschaft Alpine erhalten hatte, an die Stadiongesellschaft als seinen Arbeitgeber weitergeben müssen. Wildmosers Anwälte kündigten Rechtsmittel an.

Wildmoser war im Mai 2005 wegen Bestechlichkeit und Untreue zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach Auffassung des Strafgerichts hatte er die 2,8 Millionen Euro von der Alpine als Schmiergeld für Insider-Informationen im Vergabeverfahren für den Bauauftrag erhalten. Die Alpine erhielt schließlich auch den Zuschlag. Auch hier legten Wildmosers Anwälte Revision ein. dpa

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