Wimbledon : "Pitbull" Williams stürzt die nächste Russin

US-Girl Venus Williams hat nach Maria Scharapowa nun auch Swetlana Kusnetzowa aus dem Rennen geworfen und steht im Wimbledon-Halbfinale. Ebenfalls weiter ist Marcos Baghdatis.

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Die Gegnerin vom Platz geprügelt: Venus Williams. -Foto: AFP

LondonVenus Williams hat ihre beeindruckende Siegesserie in Wimbledon fortgesetzt und nach einer neuerlichen Klasseleistung das Halbfinale erreicht. Wie schon tags zuvor gegen Maria Scharapowa zermürbte die Amerikanerin mit Swetlana Kusnetzowa auch die nächste Russin auf ihrem Weg zum erhofften vierten Titelgewinn nach 2000, 2001 und 2005. Mit hammerharten Schlägen setzte sich die nur noch auf Platz 31 der Weltrangliste notierte 27-Jährige mit 6:3, 6:4 durch und verwandelte begleitet von Wind und dunklen Wolken am Himmel über London ihren fünften Matchball. In der Vorschlussrunde trifft Venus Williams nun auf die 19-jährige Serbin Ana Ivanovic oder die noch ein Jahr jüngere Nicole Vaidisova aus Tschechien.

Nach weniger als 24 Stunden Ruhezeit seit dem starken Auftritt gegen Scharapowa meinte Venus Williams: "Es war eine ganz besondere Herausforderung für mich, und ich bin froh darüber, wie ich sie bestanden habe. Dass ich keinen Tag Pause hatte, war nicht so schlimm. Das ist eben Wimbledon."

Baghdatis im Achtelfinale

Von der Klasse seiner Tochter, die sich zuletzt mehr um ihr Architektur-Studium als um ihre Tennis-Karriere gekümmert hat, war Richard Williams ohnehin überzeugt. "Meine Töchter sind mental so stark wie Pitbull-Hunde", meinte der eigenwillige Tennis-Vater.

Im einsetzenden Sprühregen beendete derweil Marcos Baghdatis sein Achtelfinale gegen den Russen Nikolai Dawidenko mit einem 7:6 (7:5), 7:6 (7:5), 6:3-Sieg, während auf dem Center Court die Serbin Ana Ivanovic und Nicole Vaidisova aus Tschechien eine halbstündige Pause einlegen mussten. Halle-Finalist Baghdatis, der schon im Vorjahr im Halbfinale von Wimbledon gestanden hatte, bekommt es in der Runde der letzten Acht mit dem Australier Lleyton Hewitt oder Kiefer-Bezwinger Novak Djokovic aus Serbien zu tun. (mit dpa)

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