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Wintersport : Rebensburg, Neureuther und Biathlon-Staffel feiern Siege

Viktoria Rebensburg hat in Cortinamd'Ampezzo den zweiten Super-G ihrer Weltcup-Karriere gewonnen. Auch Felix Neureuther fuhr beim Slalom-Klassiker in Wengen einen Sieg ein. Zudem holten die deutschen Biathletinnen zum Abschluss des Weltcups in Antholz den ersten Staffelsieg seit dem WM-Titel 2012.

Viktoria Rebensburg bei der Abfahrt.
Viktoria Rebensburg bei der Abfahrt.Foto: Reuters

Viktoria Rebensburg nutzte in den italienischen Dolomiten mit einer guten Fahrt auch ihre frühe Startnummer. Es war ihr insgesamt zehnter Erfolg im Weltcup. Maria Höfl-Riesch landete auf dem 19. Rang, Lena Dürr punktete als 29., Veronique Hronek schied aus.

„Dass es für den Sieg reicht, hätte ich nicht gedacht, aber es ist eine richtig schöne Generalprobe“, sagte Riesenslalom-Olympiasiegerin Rebensburg. „Ich bin super happy mit meinem Lauf und habe auch das nötige Glück mit dem Wetter gehabt.“ Nach dem enttäuschenden Abfahrtsauftritt vom Samstag, als Rebensburg als 14. die beste Deutsche war, zeigte sich auch Alpin-Direktor Wolfgang Maier nach dem überraschenden Erfolg zufrieden. „Wir hatten in letzter Zeit nicht nur die Traumergebnisse“, sagte Maier. „Aber es zeigt sich die alte Weisheit, dass sich bestimmte Ergebnisse wieder korrigieren, wenn man ein bisschen Ruhe lässt. Das war ein bisschen Balsam auf die Wunden.“

Bei den Männern hat Felix Neureuther den Slalom-Klassiker in Wengen gewonnen. Der Skirennfahrer aus Partenkirchen ließ am Sonntag in der Schweiz den Österreicher Marcel Hirscher und den Kroaten Ivica Kostelic hinter
sich. Für Neureuther war es der insgesamt vierte Weltcup-Erfolg und der zweite in dieser Saison. Fritz Dopfer fuhr als Sechster sein bestes Saison-Ergebnis im Torlauf ein. Philipp Schmid schied im zweiten Durchgang aus.

Die deutschen Biathletinnen haben zum Abschluss des Weltcups in Antholz den ersten Staffelsieg seit dem WM-Titel 2012 gefeiert. Bei der WM-Generalprobe setzten sich Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld), Miriam Gössner (Garmisch), Nadine Horchler (Willingen) und Andrea Henkel (Großbreitenbach) am Sonntag über die 4 x 6 Kilometer vor Russland und Frankreich durch. Das Quartett leistete sich zehn Nachlader und hatte am Ende 17,4 Sekunden Vorsprung. In den vorangegangenen drei Staffelwettbewerben waren die Deutschen lediglich in Oberhof als Dritte auf das Podest gelaufen.

Startläuferin Franziska Hildebrand zeigte eine couragierte Leistung und schickte Gössner als Dritte auf die Strecke. Die 22-Jährige, die im Sprint mit sieben Fehlern ein Debakel erlebt hatte, verhinderte im liegenden Anschlag die Strafrunde knapp. Stehend brauchte sie aber nur eine Extra-Patrone und tankte wieder Selbstvertrauen, zumal sie dank einer phänomenalen Schlussrunde den Rückstand von 25,6 Sekunden auf die Spitze fast aufholte.

„Ich dachte mir, dass ich jetzt noch mal Gas geben muss. Stehend hatte ich eine ganz schöne Nähmaschine in den Beinen, weil ich zu langsam an den Stand gelaufen bin. Aber es war dann ganz okay“, sagte Gössner. Horchler und Henkel brachten den Sieg nach Hause.

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