Sport : „Wir sind nun mal im Umbruch“ Aufsichtsratschef Rupert Scholz

zur Krise bei Hertha BSC

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Herr Scholz, am Montag soll bei Hertha eine Krisensitzung stattgefunden haben …

… nein, nein, von Krisensitzung kann keine Rede sein. Die Sitzung war seit langem geplant. Es ging um rein wirtschaftliche Dinge.

Wäre eine Krisensitzung nicht angebracht?

Es macht keinen Sinn, die Unruhe noch zu vergrößern. Natürlich ist die Situation höchst unangenehm. Wir sind aber nun mal im Umbruch, da darf man keine Wunder erwarten.

Bei den Fans gerät Trainer Huub Stevens immer mehr in die Kritik.

Das mag sein, aber zwischen Trainer und Mannschaft stimmt es. Dieses ganze Geschrei über einen Trainerwechsel macht doch keinen Sinn.

Wird intern vielleicht schon über einen Trainerwechsel diskutiert?

Vor zwei so schweren Spielen wie gegen den FC Bayern und Bayer Leverkusen ist ein Trainerwechsel kein Thema.

Und danach?

Man kann Huub Stevens doch nichts vorwerfen, er macht gute Arbeit. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn er in der brenzligen Phase gegen den HSV einen Routinier wie Andreas Schmidt anstatt Alexander Madlung eingewechselt hätte. Doch hinterher ist man immer klüger.

Befürchten Sie, dass Hertha noch heftiger in den Abstiegsstrudel gerät?

I wo. Man hat doch in der ersten Halbzeit des Spiels gesehen, dass die Truppe will, dass sich jeder mächtig reingekniet hat. Und spielerisch wird es auch wieder aufwärts gehen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir da unten wieder rauskommen.

Das Gespräch führte Klaus Rocca.

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