Witali Klitschko : Johnson umhauen und weiter

Witali Klitschko boxt gegen Kevin Johnson – danach will er sein eigentliches Ziel verwirklichen.

Bern - Zuerst ist Kevin Johnson an der Reihe, dann will er sich David Haye vorknöpfen. Witali Klitschkos Terminkalender für Verabredungen im Boxring ist gut gefüllt. Der Schwergewichts-Weltmeister des Verbandes WBC will seine Arbeit heute (22.10 Uhr, live bei RTL) in Bern gegen den US-Amerikaner Johnson möglichst schnell verrichten. Je kraftsparender der Auftritt, desto früher kann er sich mit dem britischen WBA-Weltmeister Haye in den Ring begeben. Sollte der Boxer auch das Duell mit Johnson zügig und unbeschadet überstehen, will er endlich den Familientraum der Klitschkos vollenden: die Eroberung aller vier WM-Gürtel.

Er selbst hat den WBC-Gürtel, Bruder Wladimir besitzt die von IBF und WBO. Fehlt nur der WBA-Titel, den sich Haye mit einem Sieg über Nikolai Walujew gesichert hat. „Es würde mich freuen, wenn der Kampf mit Haye zustande kommt“, sagt Klitschko. „Dann zeige ich ihm im Ring, was ich von ihm halte.“ Das ist bekanntermaßen: nichts. „Ich werde wie ein Künstler sein Gesicht in den verschiedensten Farben ausmalen“, sagt Klitschko.

Auch sein heutiger Gegner hat sich unbeliebt gemacht. Der Amerikaner Johnson hatte den Ukrainer als „großen, hässlichen Zombie“ beleidigt. Klitschkos Trainer Fritz Sdunek sieht jedoch keine Gefahr für seinen Schützling: „Im Moment kann ihn keiner überraschen. Er ist körperlich und auch mental so stark geworden, dass er vor Selbstvertrauen strotzt.“ dpa

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