WM 2006 : Der Modus der Auslosung

Leipzig - 32 Mannschaften aus 5 Töpfen in 8 Gruppen: Die Einteilung der Endrundengruppen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 am Freitagabend in Leipzig erfolgt nach einem Modus aus Setzen und Losen. Fest steht bereits, dass Gastgeber Deutschland Kopf der Gruppe A ist und Titelverteidiger Brasilien die Gruppe F anführt. Unter der Leitung von FIFA-Mediendirektor Markus Siegler wird der Kameruner Roger Milla die weiteren sechs gesetzten Mannschaften aus Argentinien, England, Frankreich, Italien, Mexiko und Spanien aus dem Lostopf 1 den Positionen 1 der restlichen Gruppen zulosen.

Anschließend übernimmt Niederlandes Ex-Star Johan Cruyff die Rolle als Glücksfee für den Lostopf 2 mit Angola, der Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Tunesien, Australien, Paraguay und Ekuador. Die beiden Vertreter Südamerikas können jedoch nicht auf Brasilien und Argentinien treffen, da Teams vom gleichen Kontinent (außer Europa) nicht in der Vorrunde gegeneinander spielen dürfen.

Im Gegensatz zum Gruppenkopf auf Platz 1 werden die Positionen aller anderen Mannschaften ausgelost. Die jeweilige Zuteilung auf die Gruppenplätze 2, 3 oder 4 übernehmen die früheren Fußballstars Christian Karembeu, Masashi Nakayama, Cobi Jones und Lucas Radebe.

Brasiliens dreifacher Weltmeister Pelé zieht die europäischen Mannschaften aus Schweden, Kroatien, Polen, Portugal, Tschechien, Ukraine, den Niederlanden und der Schweiz. Serbien-Montenegro wird als europäischer Teilnehmer mit dem schlechtesten Weltranglistenplatz aus dem Spezialtopf X einer Gruppe mit Argentinien, Brasilien oder Mexiko zugelost. Welcher Lospate dies übernehmen wird, wollte Siegler allerdings noch nicht verraten.

Deutschlands Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus wird die Auslosung beschließen und die Mannschaften des Lostopfes 4 aus dem Iran, Japan, Südkorea, Saudi-Arabien, USA, Costa Rica und Trinidad & Tobago den Gruppen zuteilen. (tso/dpa)

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