• WM 2014 - Aufregung um Luis Suarez und Mario Balotelli: Südamerika lahmt: Schweiz und Frankreich im Achtelfinale

WM 2014 - Aufregung um Luis Suarez und Mario Balotelli : Südamerika lahmt: Schweiz und Frankreich im Achtelfinale

Der Beißer Luis Suarez und die Rassismus-Vorwürfe von Mario Balotelli erregen weiter Aufsehen, Berti Vogts sieht Deutschland gegen die USA im Vorteil. Und Südamerikas WM-Höhenflug wurde zwischenzeitlich gestoppt. Unser WM-Blog zum Nachlesen.

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Kurzer Heimweg: Ecuadors Nationalspieler Noboa verabschiedet sich mit seinem Team von der WM in Brasilien nach der Vorrunde.
Kurzer Heimweg: Ecuadors Nationalspieler Noboa verabschiedet sich mit seinem Team von der WM in Brasilien nach der Vorrunde.Foto: Reuters

00.18 Uhr: Das war's in Manaus. Die Schweiz schlägt Honduras 3:0. Dreimal trifft Bayern Münchens Xherdan Shaqiri. Den Spielbericht lesen Sie hier. Im Achtelfinale treffen die Schweizer nun auf Messi und Argentinien. Frankreich erlangt den Gruppensieg trotz des 0:0 gegen Ecuador. Im Achtelfinale spielt die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps gegen Nigeria. Den Spielbericht zum Match der Franzosen gegen Ecuador von unserem Reporter Sven Goldmann lesen Sie hier. Und damit verabschiedet sich der Live-Blog für heute. Bis morgen.

23.40 Uhr: Und noch ein Abgang. Nach dem Rücktritt von Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli und Bosniens Safet Susic gibt auch Irans Carlos Queiroz seinen Abschied bekannt, wie dpa schwelgend verkündet. "Ich sehe keine Verpflichtung, meinen Vertrag zu verlängern", sagte der Portugiese am Mittwoch nach dem 1:3 gegen Bosnien-Herzegowina in Salvador. "Es war eine Ehre für mich, für den Iran zu arbeiten. Ich habe mich in das Land verliebt. Aber du kannst keine Ehe haben, wenn sich nur eine Seite verpflichten will." Der 61-Jährige habe noch in der Kabine seinen Spielern Lebewohl gesagt, berichtete das iranische Staatsfernsehen.

23.15 Uhr: Platzverweis in Rio Janeiro. War das eine Tätlichkeit von Ecuadors Valencia? Egal, das ist uns zumindest Anlass genug, mal wieder an einen ganz großen der pfeifenden Zunft zu erinnern - und er ist auch ein Ecuadorianer: Byron Moreno, der deprimierte Stier, an dem Italien bei der WM 2002 scheiterte und über den Kollege Stephan Reich hier schreibt.

23.05 Uhr: Das ist kein Beinbruch, aber dennoch bitter: Nigerias Nationalstürmer Michael Babatunde muss wegen eines gebrochenen Armes operiert werden, meldet dpa. Das teilte Nationaltrainer Stephen Keshi am Mittwoch nach der 2:3-Niederlage gegen Argentinien in Porto Alegre mit. Babatunde war im Duell mit dem Sieger der Vorrunden-Gruppe F von einem Querschläger einen eigenen Mitspielers getroffen worden.

Keshi glaubt nicht, dass sein Angreifer noch einmal ins Weltmeisterschafts-Geschehen eingreifen kann. „Es sieht nicht gut aus“, teilte der Coach mit. Der Afrikameister hat sich trotz der Niederlage gegen die „Albiceleste“ als Gruppen-Zweiter für die Runde der letzten 16 Teams qualifiziert. Dort trifft Nigeria am Montag in Brasília auf den Gewinner der Gruppe E.

Mr. Doppelpack: Musa traf, wie Messi auf argentinischer Seite, zweimal im letzten Gruppenspiel.
Mr. Doppelpack: Musa traf, wie Messi auf argentinischer Seite, zweimal im letzten Gruppenspiel.Foto: dpa

21.40 Uhr: Da weiß einer ganz genau, was er sagt. Jürgen Klinsmann hat sichtlich Spaß daran, sich über das Spiel gegen die Deutschen zu äußern. „Wir werden es der deutschen Mannschaft unglaublich schwer machen. Das wird ein Hitzespiel, sehr schwer für beide Seiten, dort 90 Minuten fokussiert zu bleiben, keine Fehler zu machen und nach vorne zu spielen“, betonte Klinsmann. Der US-Trainer und Kumpel von Bundestrainer Jogi Löw betonte, dass er sich nicht nur auf das Wiedersehen freue und viel Respekt vor der deutschen Mannschaft habe, sondern Amerika sich schon traue, mitzureden.

20.50 Uhr: Damit dürfte das Spiel zwischen Deutschland und Deutschland, äh, den USA schon entschieden sein. Wenn schon der ehemalige Bundes-Berti Vogts Deutschland im Vorteil sieht. "Ein Tag länger Pause kann entscheidend sein. Die Amerikaner hatten nur wenig Erholung, schon am Dienstag sind sie nach Recife geflogen. Aber es ist beachtlich, wie die Jungs das wegstecken", schrieb der 67-Jährige als Chefkolumnist für die "Rheinische Post".

20.25 Uhr: Ghanaer interessieren sich übrigens nicht für Gijon, sondern eher für Kohle. Denn 32 Jahre nach der "Schande von Gijón" haben die Ghanaer ganz andere Sorgen als eine mögliche Absprache zwischen deutschen und
amerikanischen Fußballern.

Es geht ums Geld - wieder einmal. Knapp 22 Stunden vor dem Gruppenspiel gegen Portugal am Donnerstag (18 Uhr MESZ) warten die ghanaischen Fußball-Nationalspieler weiterhin auf die vom Verband versprochene WM-Prämie. Apropos Kohle: Dazu sei Ihnen folgender Filmtipp ans Herz gelegt:

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